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Eva Swiderski

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Eva Swiderski (* 2000) ist eine deutsche Jazzmusikerin (Gesang, auch Piano, Synthesizer, Komposition).

Leben und Wirken

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Swiderski, die in Berlin aufwuchs, spielte zunächst klassisches Klavier. Bis zum Bachelor 2024 studierte sie Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Anette von Eichel und Shannon Barnett[1] und für ein Semester an der Guildhall School of Music and Drama bei Brigitte Beraha und Scott Stroman. Derzeit absolviert sie ihren Master an der Royal Academy of Music in London.[2]

Swiderski sang zunächst bei den Young Voices Brandenburg, im LandesJugendJazzOrchester Berlin, im Bundesjazzorchester (2022–24) und im Orchestre des Jeunes de l’Orchestre National de Jazz. Dann fokussierte sie sich auf Gedichtsvertonungen und verfolgte den Ansatz, die Stimme als improvisierendes Element in eigenen Kompositionen zu verwenden. Außerdem ist sie stark von brasilianischer Muik inspiriert. Swiderski gehörte zum Gutenberg Jazz Collective und war Mitglied der Band Kayak.[1] Derzeit leitet sie ihre Ensembles Witchcraft und Eva Large.[2] Des Weiteren sang sie im London Vocal Project unter Leitung von Pete Churchill mit Norma Winstone, Elaine Delmar und Nikki Iles. Mit Liv Sindler initiierte sie das FLINTA*-Projekt Shared Planet 9,[3][4] für dessen gleichnamiges Album (2024) sie auch komponierte.[5] 2026 tourte sie mit Lucia Cadotschs Liun-Trio.[2] Sie ist auch auf Alben des Dresdner Quintetts Anima, von Gianni Brezzo und von Davids Bejers zu hören.

Preise und Auszeichnungen

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Swiderski gewann 2023 mit ihrem Stück „Insomnia“ beim Kompositionswettbewerb des Deutschen Musikrats (Zukunftsmusik Bundesjazzorchester).[2] Im Folgejahr gewann sie den Young Jazz Talent Award.[5]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Eva Swiderski. In: Berliner Festspiele. 2021, abgerufen am 15. Mai 2026.
  2. 1 2 3 4 Anja Buchmann: Talents! Junge Musikerinnen aus NRW: Tabea Kind und Eva Swiderski. In: WDR 3. 12. März 2026, abgerufen am 15. Mai 2026.
  3. Shared Planet 9. In: Loft (Köln). 2023, abgerufen am 15. Mai 2026.
  4. Shared Planet 9. In: Cologne Jazz Week/Jazz-o-rama. 2024, abgerufen am 15. Mai 2026.
  5. 1 2 Horst-Peter Koll: Eine Sängerin, die Jazz-Geschichten zu erzählen weiß. In: Kölner Stadtanzeiger. 18. September 2024 (ksta.de).