Eva Hartmann
Eva Hartmann (* 1980 in Kempten im Allgäu)[1] ist eine deutsche Filmeditorin und Filmregisseurin.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hartmann stammt aus dem Allgäu und studierte Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Im Rahmen eines DAAD-Stipendiums verbrachte sie ein Jahr an der York University of Toronto.[2] Ab 2009 arbeitete sie an zahlreichen Filmen als Filmeditorin. Im Jahr 2023 feierte sie ihr Regiedebüt mit dem Dokumentarfilm Urlau(b), der beim Max-Ophüls-Preis Premiere feierte. Darin geht es um den Ort Urlau, Teil der Gemeinde Leutkirch im Allgäu, in dem Hartmann ab 2015 einen Wandel hin zum Urlaubsort filmte. Kurz vor der COVID-19-Pandemie waren die Dreharbeiten eigentlich abgeschlossen, doch Hartmann beschloss weiterzudrehen, um diese wichtige Zeit für den Ort mitzudokumentieren.[3][4][5]
Im selben Jahr veröffentlichte sie den Film Von Vielen, in dem sie den Musiker Rainer von Vielen, zugleich ihr Bruder, durch die schwere Zeit der Pandemie begleitete. Der Film feierte im Mai 2023 beim DOK.fest München Premiere.[6] Im Jahr 2026 arbeitete sie am Dokumentarfilm Hundertzwölf.[7]
Hartmann hat Lehraufträge für Schnitt und Dramaturgie an der HFF München und der HfG Karlsruhe.[2]
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2009: Schneeränder (Schnitt)
- 2011: Herr Berner und die Wolokolamsker Chaussee (Kurzfilm, Schnitt)
- 2011: Call It a Balance in the Unbalance (Schnitt)
- 2012: Warmzeit (Schnitt)
- 2013: Freedom Bus (Schnitt)
- 2013: Für die Ewigkeit (Schnitt)
- 2013: Dilim dönmüyor (Schnitt)
- 2015: La Bestia (Schnitt)
- 2016: Rudolf Thome – Überall Blumen (Buch, Schnitt)
- 2016: Exile in Waterloo (Kurzfilm, Schnitt)
- 2017: Die Seele der Geige
- 2018: Wheels of Freedom (Schnitt)
- 2018: The Violin’s Voice (Schnitt)
- 2020: KL Dachau (Miniserie, 2 Folgen, Schnitt)
- 2021: Köy (Buch, Schnitt)
- 2023: Urlau(b) (Regie, Kamera, Schnitt)
- 2023: Von Vielen (Regie, Schnitt)
- 2025: Simon Rattle – Vom Glück des Dirigierens (Schnitt)
- 2026: Hundertzwölf (Schnitt)
Auszeichnungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2023: Max-Ophüls-Preis-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für Urlau(b)
- 2026: DOK.fest-München-Nominierung im deutschen Wettbewerb für Hundertzwölf
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eva Hartmann bei IMDb
- Eva Hartmann bei filmportal.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Eva Hartmann. In: filmportal.de. Abgerufen am 14. Mai 2026.
- 1 2 VON VIELEN. In: dokfest-muenchen.de. Abgerufen am 16. Mai 2026.
- ↑ Doreen Kaltenecker: „Urlau(b)“ (2023). In: testkammer.com. 15. Februar 2023, abgerufen am 16. Mai 2026.
- ↑ Michael Dumler: Doku "Urlau(b)" von Eva Hartmann: Spannendes aus Urlau. In: allgaeuer-zeitung.de. 25. Januar 2023, abgerufen am 16. Mai 2026.
- ↑ Doreen Kaltenecker: Zehn Fragen an Eva Hartmann. In: testkammer.com. 15. Februar 2023, abgerufen am 16. Mai 2026.
- ↑ VON VIELEN. In: dokfest-muenchen.de. Abgerufen am 16. Mai 2026.
- ↑ HUNDERTZWÖLF. In: dokfest-muenchen.de. Abgerufen am 16. Mai 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hartmann, Eva |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Filmeditorin und Filmregisseurin |
| GEBURTSDATUM | 1980 |
| GEBURTSORT | Kempten (Allgäu) |