Ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie
| ethecon – Stiftung Ethik und Ökonomie | |
|---|---|
| Rechtsform | Stiftung |
| Gründung | 2004 |
| Gründer | 81 Zustifter |
| Sitz | Berlin |
| Zweck | Für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung |
| Vorsitz | Axel Köhler-Schnura, Gudrun Rehmann, Wolfgang Teuber |
| Geschäftsführung | Marius Dornemann |
| Stiftungskapital | 1.438.700 Euro (2021) |
| Website | ethecon.org |
Ethecon – Stiftung Ethik und Ökonomie ist eine international tätige, gemeinnützige Stiftung nach deutschem Recht.[1] Sie ist eine Vollstiftung im Sinne des Stiftungsrechtes und wurde unter dem Aktenzeichen 3416/701-II.2. von der Stiftungsbehörde des Senats von Berlin beurkundet. Ethecon wurde 2004 gegründet. Seit 2019 ist Niklas Hoves Geschäftsführer.[2]
Arbeitsweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stiftung arbeitet konzern- und globalisierungskritisch und finanziert sich über Spenden. Sie initiierte internationale Kampagnen gegen Monsanto, Nestlé, Blackwater, TEPCO, und Dow Chemical und trug wesentlich zur Einrichtung einer selbstverwalteten Klinik zur Behandlung strahlenkranker Kinder in Fukushima bei, die ihre Arbeit 2013 aufnahm.[3][4][5]
Preise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stiftung vergibt seit 2006 jährlich den Blue Planet Award und den Death Planet Award, der bis 2019 Black Planet Award hieß.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ethecon – Stiftung Ethik und Ökonomie
- Youtube-Kanal von Ethecon
- Peter Nowak: 15 Jahre Stiftung Ethecon - Anstiftung zum Antikapitalismus, Die Tageszeitung vom 26. Januar 2019
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Ethik & Ökonomie – Zur Rechtsform der Stiftung. Abgerufen am 4. Januar 2019.
- ↑ Stiftung Ethecon mit neuem Geschäftsführer in Die Stiftung vom 10. Januar 2019, aufgerufen am 14. Februar 2019
- ↑ 11/4/2017 Fukushima Collaborative Clinic Appeal. Abgerufen am 4. Januar 2019 (japanisch).
- ↑ Leben mit der Strahlung – Eindrücke aus Fukushima. Abgerufen am 4. Januar 2019.
- ↑ Labournet: Erklärung gegen das „atomare Dorf“ (außerhalb Japans auch Atom-Mafia genannt). In: LabourNet Germany. 1. August 2018, abgerufen am 4. Januar 2019.