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Erwin Neumann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Erwin Neumann (* 14. Januar 1880 in Berlin; † 1942 ebenda) war ein deutscher Redakteur der Fränkischen Tagespost und Mitglied des Bayerischen Landtags.

Erwin Neumann absolvierte nach dem Volksschulabschluss in Berlin eine Maschinenbauerlehre und war von 1897 bis 1909 als Maschinenbauer und Reiseingenieur in England und in Übersee unterwegs. Anschließend war er in Berlin tätig und wurde dort Mitglied des Gemeinderats in Berlin-Adlershof.

Im März 1919 wechselte er als Mitglied der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands nach Nürnberg, wo er Redakteur des USPD-Organs "Sozialdemokrat" wurde. Diese Tätigkeit übte er bis Ende Oktober 1922 aus, als er die Stelle eines Redakteurs bei der Fränkischen Tagespost in Nürnberg antrat.

Von 1920 bis 1924 hatte er für die USPD (ab 1922 Vereinigte Sozialdemokratische Partei Deutschlands) ein Mandat im Bayerischen Landtag.[1] Vom 30. Juni 1933 bis Frühjahr 1935 kam er im KZ Dachau in Schutzhaft.[2]

1936 wurde er aus Nürnberg ausgewiesen und verzog mit seiner Frau nach Berlin. Über seinen weiteren Lebensweg gibt die Quellenlage keine Aufschlüsse.[3]

Einzelnachweise

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  1. Joachim Lilla: Der Bayerische Landtag 1918/19 bis 1933 nach https://www.bavariathek.bayern/medien-themen/portale/geschichte-des-bayerischen-parlaments/person/133412490 korrigiert. 2008 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Opfer und Verfolgte des NS-Regimes aus den bayerischen Parlamenten (Digitalisat)
  3. Geschichte der Sozialdemokratie: Gedenkbuch [ https://www.geschichte-der-sozialdemokratie.de/gedenkbuch/details/?tx_igonlinegedenkbuch_onlinegedenkbuch%5Bperson%5D=574&cHash=7ea02a8dc9884fdcd1bc966981654450 Dighitalisat]