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Erpeldingen an der Sauer

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Erpeldingen an der Sauer
Wappen Karte
Wappen von Erpeldingen an der Sauer Lage von Erpeldingen an der Sauer im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg Luxemburg
Koordinaten: 49° 52′ N, 6° 7′ OKoordinaten: 49° 51′ 53″ N, 6° 6′ 46″ O
Kanton: Diekirch
Einwohner: 2596 (1. Januar 2025)[1]
Fläche: 18 km²
Bevölkerungsdichte: 144,5 Einw./km²
Gemeindenummer: 0604
Website: www.erpeldange.lu
Politik
Bürgermeister: Claude Gleis
Wahlsystem: Majorzwahl
Erpeldange, Kirche (l’église de la Conversion-de-Saint-Paul) in die Strasse

Erpeldingen an der Sauer (luxemburgisch Ierpeldeng un der Sauer, französisch Erpeldange-sur-Sûre) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Diekirch. Zusammen mit den Gemeinden Bettendorf, Colmar-Berg, Diekirch, Ettelbrück und Schieren bildet Erpeldingen den Kern der Nordstad. Diese Region gilt neben den Städten Luxemburg und Esch an der Alzette als dritter Entwicklungspol des Großherzogtums.

Geographische Lage

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Die Gemeinde Erpeldingen befindet sich im Nordosten Luxemburgs und liegt an den Ufern der Sauer. Zusammen mit seinen Nachbargemeinden bildet Erpeldingen die Grenze zu den luxemburgischen Ardennen (dem Ösling).

Gemeindegliederung

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Die Gemeinde gliedert sich in folgende drei Ortsteile:

deutscher Name luxemburgischer Name französischer Name
Bürden Bierden Burden
Erpeldingen an der Sauer Ierpeldeng un der Sauer Erpeldange-sur-Sûre
Ingeldorf Angelduerf Ingeldorf

Die Gegend um Erpeldingen war schon zu gallo-römischen Zeiten bewohnt. Wie viele Dörfer, deren Name auf „-ingen“ endet, wurde Erpeldingen zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert gegründet, als sich Franken in dieser Gegend niederließen.

Erpeldingen taucht in schriftlicher Form erstmals in einem Akt von 1247 auf, in dem die Ritter Frédéric und Gérard von Erpeldange genannt werden. Im 12. Jahrhundert wurde das Schloss als Wasserburg gebaut. Nach mehrmaligem Wechsel der Besitzer wurde es 1983 vom Luxemburger Staat aufgekauft. Heute ist in dem Gebäude die Gemeindeverwaltung untergebracht.

Die Gemeinde Erpeldingen

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Nach der Französischen Revolution, als Luxemburg Teil des französischen Département Forêts wurde, entstand eine neue Zivil-Organisation. Unter anderem wurden 1795 die Gemeinden eingeführt und Erpeldange in die Sektion der Gemeinde Diekirch eingegliedert. 1823 wurden die Gemeindegrenzen überarbeitet und Erpeldange wurde zusammen mit Ingeldorf Teil der Gemeinde Ettelbrück.

Auf Wunsch der Bevölkerung und durch ein Gesetz vom 22. Januar 1850 wurde Erpeldingen eine eigenständige Gemeinde, die aus den Ortschaften Erpeldingen und Ingeldorf bestand. Bürden wurde 1906 als dritte Ortschaft in die Gemeinde aufgenommen.

Am 1. Januar 2015 wurde die Gemeinde in „Erpeldingen an der Sauer“ umbenannt.[2][3]

Bevölkerungsentwicklung

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Erpeldingen an der Sauer: Einwohnerzahlen von 1821 bis 2025
Jahr  Einwohner
1821
  
604
1851
  
856
1871
  
754
1880
  
649
1890
  
562
1900
  
676
1910
  
676
1922
  
668
1930
  
658
1935
  
607
1947
  
593
1960
  
646
1970
  
864
1981
  
1.160
1990
  
1.503
2000
  
2.008
2010
  
2.220
2020
  
2.482
2025
  
2.596
Quelle(n): Institut national de la statistique et des études économiques (STATEC)[4]

Persönlichkeiten

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Einzelnachweise

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  1. ↑ Population by canton and municipality, citizenship and sex. Abgerufen am 5. Oktober 2025.
  2. ↑ Erpeldingen wird umgetauft. Luxemburger Wort, 11. Dezember 2014, abgerufen am 13. Oktober 2021.
  3. ↑ Nico Muller: Erpeldingen wird in Zukunft „Erpeldingen an der Sauer“ heißen (Video). mywort.lu, 30. Januar 2013, abgerufen am 13. Oktober 2021.
  4. ↑ Population by canton and municipality – Erpeldingen an der Sauer. In: STATEC. Abgerufen am 10. September 2026.
Commons: Erpeldingen an der Sauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien