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Emmerich Arleth

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Emmerich Arleth (geb. 14. August 1900 in Wien; gest. 11. November 1965 ebenda) war ein österreichischer Schauspieler und Interpret von Wienerliedern.

Grabstätte von Emmerich Arleth

Den Besuch einer Schauspielschule beendete er 1927 mit Ablegung der Artistenprüfung als Humorist, danach trat er als Komiker in Varietés, Kabaretts und auf Operettenbühnen auf und war außerdem im Rundfunk zu hören. In Wien war er von 1939 bis 1941 an der Revuebühne Femina und ab 1953 am Raimundtheater zu sehen. Von 1934 bis 1938 und ab 1945 war er in der Gewerkschaft tätig, unter anderem als Präsident der Sektion Kunst und freie Berufe. 1959 gründete er das Sozialwerk für österreichische Artisten.

Sein besonderes Interesse galt der Interpretation des Wienerliedes, er war Ehrenpräsident des Vereines Das Wienerlied.

Am 9. November 1965 nahm Arleth im Altersheim Liesing an einer Wohltätigkeitsveranstaltung teil. Bei der Heimfahrt erlitt er am Steuer seines Wagens einen Herzanfall und wurde bewusstlos ins Kaiser-Franz-Josef-Spital gebracht, wo er zwei Tage später verstarb.

Hinterbliebene waren die Ehefrau Josefa (1899–1998) sowie der Sohn Emmerich jun. (1924–2006), der nach dem Tod seines Vaters sich vor allem im Radio, aber auch auf der Bühne für das Thema Wienerlied einsetzte.

Auszeichnungen – Ehrungen – Preise

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  • Emmerich Arleth (Gefeierter): Gastspieldirektion Max Lustig (…) Großer Konzerthaus-Saal, 10. November 1960 (…) O, du süaße Weana Musi (…) Emmerich Arleth, anläßlich des 60. Geburtstages. 1-Bogen-Schriftplakat. S.n., Wien 1960, OBV. Image online.
  • Uwe Harten: Emmerich Arleth. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3043-0.
  • Emmerich Arleth (Mitwirkender): Sammlung von Zeitungsartikeln. Enthält ungezählte Zeitungsausschnitte in 1 Mappe. Sammlung Josef Treitl (1921–2001). Wien, ca. 1990, OBV.

Einzelnachweise

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  1. Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Abgerufen am 21. Juni 2015.