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Elversberg

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Elversberg
Koordinaten: 49° 19′ N,  8′ OKoordinaten: 49° 18′ 53″ N,  7′ 37″ O
Einwohner: 7415 (2010)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 66583
Vorwahl: 06821
Elversberg (Saarland)
Elversberg (Saarland)
Lage von Elversberg im Saarland
Elversberg
Elversberg

Elversberg ist einer von zwei Ortsteilen der saarländischen Gemeinde Spiesen-Elversberg im Landkreis Neunkirchen und ist rund 15 Kilometer nordöstlich von Saarbrücken gelegen. 2010 hatte der Ortsteil 7.415 Einwohner.[1]

Die geschichtliche Entwicklung ist eng verbunden mit dem Heinitzstollen, der 1847 angeschlagen wurde. Der damit einhergehende Zuzug vieler Arbeitskräfte mit ihren Familien führte zu einem raschen Wachstum von Elversberg. Elversberg entstand nach 1852 als Kolonistensiedlung für diese nahe gelegene neue Kohlengrube Heinitz. So hatte Elversberg im Jahr 1858 etwa 600 Einwohner, in den 1880er Jahren waren es 3000 und um die Jahrhundertwende bereits 5000. Im Jahr 1971 zählte der Ort über 10.000 Einwohner. 1872 wurde durch eine Kabinettsorder von König Wilhelm I. von Preußen aus gleich großen Bannteilen der Gemeinden Neunkirchen und Spiesen eine neue Gemeinde unter dem Namen „Elversberg“ gebildet[2]. Der Ort wurde am 1. Januar 1974 Teil der heutigen Gemeinde, als diese im Rahmen der Gebiets- und Verwaltungsreform aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Spiesen und Elversberg gebildet wurde.[3]

Das Stadion der SV Elversberg

Überregionale Bekanntheit genießt der Ort durch den Fußballverein Sportvereinigung 07 Elversberg, der als Zweitligist im Mai 2025 zunächst in der Relegation zur deutschen Fußball-Bundesliga scheiterte[4], am 17. Mai 2026 dann den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga schaffte.[5]

In der Liste der Baudenkmäler in Spiesen-Elversberg sind für Elversberg zwei Baudenkmäler aufgeführt:

In der Liste der Naturdenkmale in Spiesen-Elversberg sind für Elversberg vier Naturdenkmale aufgeführt:

  • eine Lindenallee (Hungerpfuhl/L 243)
  • die Eiche am Kriegerdenkmal (Heinitzstraße/Zum Brünnchen)
  • die Eiche in der Fichtestraße (Fichtenstraße)
  • zwei Rosskastanien (Neunkircher Straße 3)

Die Kaiserlinde, eine am 15. April 1913 gepflanzte Gedenklinde (ehemals Lindenstraße/Waldstraße), existiert nicht mehr. Sie ist Ende März 2015 beim Orkan Niklas umgestürzt.

Persönlichkeiten

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Commons: Elversberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept. (PDF; 53,5 MB) Gemeinde Spiesen-Elversberg, S. 23, abgerufen am 11. November 2024.
  2. Zeittafel zur Geschichte von Spiesen-Elversberg (Memento vom 4. Februar 2016 im Internet Archive) Auf: www.spiesen-elversberg.info, abgerufen am 3. Juli 2012.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 805 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  4. Lukas Taskiran: SV Elversberg vor der Relegation: Ein Dorf im Fußballfieber – Stimmen aus Elversberg vor dem großen Spiel. In: Saarbrücker Zeitung. 21. Mai 2025, abgerufen am 22. Mai 2025.
  5. Rückkehrer Conté als Türöffner: Elversberg feiert den Bundesliga-Aufstieg. Abgerufen am 17. Mai 2026 (deutsch).
  6. Sculpture Network: Ein Hauch von Père-Lachaise in Elversberg. 13. Oktober 2025, abgerufen am 17. Mai 2026.