Die Betriebe des Kombinats waren auf die chemische Produktion spezialisiert und produzierten unter anderem Schmierstoffe, Korrosionsschutzmittel, keramische Farben und Glasuren, Schaum-Feuerlöschmittel, Lacke, tiermedizinische Produkte sowie Glaserzeugnisse. Stammbetrieb des Kombinats war der VEB Elaskonwerk Dresden. Der Name Elaskon wurde als Akronym aus den Worten „Elastisch“ und „Konservierend“ gebildet und sollte die beworbenen Eigenschaften der Korrosionsschutzstoffe des Betriebs beschreiben.[2]
Im Zuge der Wende und der anschließenden Wiedervereinigung wurde das Kombinat 1990 aufgelöst und seine Betriebe wurden privatisiert. Der Stammbetrieb wurde reprivatisiert und an den Generaldirektor des Kombinats, Günther Gedecke, rückübertragen, der in den 1950er Jahren Komplementär des damals noch privatwirtschaftlichen Unternehmens wurde und 1972 enteignet wurde.[1]
↑Liste der privatisierten Unternehmen der Treuhandanstalt Liste der Treuhandunternehmen in: Zusammenstellung der beim Versorgungsträger für die Zusatzversorgungssysteme zu den ehemaligen Betrieben und Einrichtungen der DDR vorhandenen Unterlagen bei Deutsche Rentenversicherung (in archive.org)