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E6-Format

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Das E6-Format, auch Gruppe der E6, ist ein informeller Zusammenschluss der Finanzminister der sechs größten Volkswirtschaften innerhalb der EU.[1] Der Gruppe gehören Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Polen und Spanien an, welche zusammen rund 70 % der EU-Bevölkerung ausmachen.[2] Ziel ist die Stärkung der europäischen Souveränität und Unabhängigkeit durch gemeinsame Absprachen und Reforminitiativen innerhalb der EU.[3]

Auf Einladung der Finanzminister von Deutschland und Frankreich, Lars Klingbeil und Roland Lescure, kam es Ende Januar 2026 zu einer ersten Videokonferenz der Gruppe.[1] Bei diesem Treffen wurden die ersten thematischen Schwerpunkte gesetzt, sowie Übereinkünfte über die kommende Zusammenarbeit festgelegt. Demnach solle sich die Gruppe nun regelmäßig in Präsenz treffen, um gemeinsame Reformvorschläge zu erarbeiten, die dann im Rat für Wirtschaft und Finanzen, eingebracht werden sollen.

Bei einem Gipfeltreffen am 28. Mai 2026 in Berlin veröffentlichte die Gruppe ihr erstes gemeinsames Positionspapier zum Marktintegrations- und Aufsichtspaket (MISP).[4]

Ziele und Positionen

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Im Einladungsschreiben zur Errichtung der Gruppe, sind vier wichtige Ziele genannt:[3]

  1. Spar- und Investitionsunion voranbringen
  2. Internationale Rolle des Euros stärken
  3. Effizientere Verteidigungsinvestitionen
  4. Rohstoffe sichern und für verlässliche Lieferketten sorgen

Einzelnachweise

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  1. 1 2 deutschlandfunk.de: Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken - Deutschland und Frankreich rufen neues E6-Format ins Leben. 27. Januar 2026, abgerufen am 30. Mai 2026.
  2. Peter Becker; Annegret Bendiek; Raphael Bossong; Ronja Kempin; Kai-Olaf Lang; Nicolai von Ondarza; Bettina Rudloff; Paweł Tokarski; Charles Virot: Das neue E6-Format: EU zwischen Einheit und Gruppenbildung. Abgerufen am 30. Mai 2026.
  3. 1 2 Initiative sechs großer Volkswirtschaften in der EU für stärkere europäische Souveränität, Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit - Bundesfinanzministerium - Presse. Abgerufen am 30. Mai 2026.
  4. Bedeutender Schritt in Richtung Kapitalmarktunion - Bundesfinanzministerium - Themen. Abgerufen am 30. Mai 2026.