Dübach
| Dübach | ||
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Dübachtal bei Leimet | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | CH: 410215 | |
| Lage | Schweizer Jura
| |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Ergolz → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | Tal bei Dübach im Tafelberg Kai bei Rothenfluh 47° 28′ 41″ N, 7° 56′ 0″ O | |
| Quellhöhe | ca. 620 m ü. M. | |
| Mündung | in Rothenfluh in die ErgolzKoordinaten: 47° 27′ 43″ N, 7° 54′ 40″ O; CH1903: 635628 / 256898 47° 27′ 43″ N, 7° 54′ 40″ O | |
| Mündungshöhe | 462 m ü. M. | |
| Höhenunterschied | ca. 158 m | |
| Sohlgefälle | ca. 48 ‰ | |
| Länge | ca. 3,3 km[1] | |
| Einzugsgebiet | 5,24 km²[1] | |
| Gemeinden | Rothenfluh | |
Der Dübach ist ein gut drei Kilometer langer Bach im Kanton Basel-Landschaft in der Nordwestschweiz, der bei Rothenfluh von rechts in die Ergolz mündet, und somit ein indirekter Zufluss zum Rhein. Sein Oberlauf liegt im Landschaftsschutzgebiet «Baselbieter und Fricktaler Tafeljura», das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung verzeichnet ist.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Quellbäche des Dübachs entspringen in engen Tälern im Bergmassiv Kai, der zum nördlichen Gebiet des Tafeljuras gehört, auf etwa 620 m ü. M. Das Niederschlagswasser versickert in den verkarsteten Felsschichten und tritt an den Hängen aus Tuffquellen wieder ans Tageslicht.[2][3]
Der Bach fliesst in südlicher Richtung durch das zuerst bewaldete, weiter unten gerodete Tal, in dem sich die Landwirtschaftsbetriebe Dübach und Holinge, die Schiessanlage Rothenfluh und das ehemalige Bad Oedenthal befinden. Im unteren Abschnitt fliesst der Bach gegen Südwesten zur Ortschaft Rothenfluh, wo er mehrheitlich eingedolt ist, zuletzt noch von der Hauptstrasse 309 (Ormalingerstrasse) überquert wird und danach von rechts in die Ergolz mündet.
Einzugsgebiet
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das 5,24 Quadratkilometer grosse Einzugsgebiet des Dübachs liegt im Tafeljura und wird über die Ergolz und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 74,2 Prozent aus bestockter Fläche, zu 21,1 Prozent aus Landwirtschaftsflächen und zu 4,7 Prozent aus Siedlungsfläche.
Die Flächenverteilung

Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt 622,7 m ü. M.[4]
Zuflüsse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mülistettbächli (links), 0,3 km
- Handlauberbächli (links), 0,3 km
- Üblisgrundbächli (links), 0,3 km
- Odentalbächli (links), 0,6 km[5]
Naturschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mehrere Bereiche der Magerwiesen an den Südhängen des vorderen Dübachtals, rechts vom Bach, bilden wertvolle Biotope und sind im Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung registriert.[6][2] Ein Teil des Tales mit dem Quellgebiet des Dübachs und der Bergvorsprung Roti Flue nördlich des Dorfes sind als kantonales Naturschutzgebiet ausgewiesen.[7][8] Der mittlere Bereich des Gewässerraums mit den alten Hecken am Bachlauf ist ebenfalls ein geschütztes Landschaftselement.[9]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dübach auf dem Geoinformationssystem des Kantons Basel-Landschaft
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)
- 1 2 Trocken und nass: Wiesenblumen und Quelltuff. In: WWF Region Basel. Abgerufen am 21. Februar 2026.
- ↑ Urs Pfirter (u. a.): Geologischer Atlas der Schweiz 1.25'000 Blatt 1068 Sissach mit Südteil von 1048 Rheinfelden. Erläuterungen. Wabern 2019.
- ↑ Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Dübach. Bundesamt für Umwelt (BAFU), abgerufen am 22. Februar 2026.
- ↑ Eigenmessung auf dem Server
- ↑ Karte der Trockenwiesen im Dübachtal. In: Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung (Swisstopo). Abgerufen am 21. Februar 2026.
- ↑ Naturschutzgebiet ”Roti Flue-Dübach” in Rothenfluh erweitert. In: Kanton Basel-Landschaft. 22. Januar 2013, abgerufen am 21. Februar 2026.
- ↑ Verordnung über das Naturschutzgebiet «Roti Flue - Dübach», Rothenfluh, vom 22. Januar 2013. In: Lexfind. Abgerufen am 21. Februar 2026.
- ↑ Schutzgebiete. In: Geoinformationssystem des Kantons Basel-Landschaft. Abgerufen am 21. Februar 2026.