Dornbirner First
| Dornbirner First (auch nur First oder Firstgrat) | ||
|---|---|---|
| Blick vom nördlichen Stadtrand Dornbirns auf den Dornbirner First | ||
| Höchster Gipfel | Mörzelspitze und Leuenkopf (1830 m ü. A.) | |
| Lage | Vorarlberg, Österreich | |
| Teil des | Bregenzerwaldgebirges | |
| Einteilung nach | AVF (1977): 5 SOIUSA: 22.I.4.a | |
| Koordinaten | 47° 21′ N, 9° 49′ O | |
| Gestein | Kalk | |
| Einordnung nach SOIUSA | ||
|---|---|---|
| Teil | II | Ostalpen |
| Sektor | II/B | Nördliche Ostalpen |
| Abschnitt | 22 | Bayerische Alpen |
| Sektor | 22/A | Allgäuer und Bregenzer Alpen |
| Unterabschnitt | 22.I | Bregenzerwaldgebirge |
| Obergruppe | 22.I.A | Westliches Bregenzerwaldgebirge |
| Gruppe | 22.I.4 | First-Hochälpele-Gaißkopf-Kette |
| Untergruppe | 22.I.4.a | Dornbirner First |
Lage und Umgrenzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der First liegt wie ein Querriegel zwischen dem hinteren Bregenzerwald (Höhe Mellau) und dem unteren Alpenrheintal (Höhe Dornbirn) und erstreckt sich von Südwesten nach Nordosten. Teilweise direkt auf dem Kamm des Firstes verläuft die Grenze zwischen dem Bezirk Dornbirn und dem Bezirk Bregenz. Beim Hangköpfle treffen die Grenzen der Gemeinden Dornbirn, Mellau und Reuthe zusammen. Die südöstliche Seite bis zum Mellenbach liegt im Naturschutzgebiet Hohe Kugel - Hoher Freschen - Mellental.
Die Begrenzung des Dornbirner First läuft im Uhrzeigersinn entlang der Linie Hottersattel – Rotenbach – Bregenzer Ach – Mellenbach – Haslachbach – Fluhlöchle – Gunzenach – Müselbach – Ahornbach – Hottersattel. Dabei bildet der Hottersattel die Verbindung zur Hochälpele-Weißenfluh-Gruppe und das Fluhlöchle zur Freschengruppe.[3]
| Hochälpele-Weißenfluh-Gruppe | Winterstaudenkamm | |
| Schuttannenberge | Hinteregger Grat Bizauer Hirschberggruppe | |
| Freschengruppe | Damülser Berge |
| Gipfel/Sattel | Höhe m ü. A. | Anmerkung |
|---|---|---|
| Fluhlöchle | 1610 | Höhenangabe ungenau |
| Salzbödenkopf | 1765 | |
| Salzbödensattel | 1590 | Höhenangabe ungenau |
| Mörzelspitze | 1830 | |
| Laubachkopf | 1564 | am westlichen Seitengrat der Mörzelspitze |
| Leuenkopf | 1830 | |
| Goselkopf | 1791 | |
| Obersehrensattel | 1733 | |
| Guntenkopf | 1811 | |
| Guntensattel | 1680 | Höhenangabe ungenau |
| Hangköpfle | 1729 | |
| Hangspitze | 1746 | am östlichen Seitengrat des Hangköpfles |
| Hottersattel | 1250 | Höhenangabe ungenau |
Erschließung, Nutzung und Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pläne, durch den First eine öffentliche Verkehrsverbindung in den Bregenzerwald zu schaffen bzw. den First touristisch mit einer Seilbahn zu erschließen, wurden immer wieder diskutiert, gelangten jedoch nie in eine konkrete Planungsphase.
Auf beiden Seiten des Firstes liegen bewirtschaftete Alpen, die größtenteils heute noch im Sommer bestoßen werden.
Der First und jeder seiner Gipfel bedingen Trittsicherheit, teilweise Schwindelfreiheit und alpine Ausrüstung mit guten Bergschuhen. Der gesamte First kann in etwa acht bis zehn Stunden längs begangen werden (mit Aufstieg gerechnet). Es ist gute Kondition erforderlich. Bei Nässe ist besondere Vorsicht geboten.
Der nächstgelegene Wander-Stützpunkt ist das Freschenhaus (1846 m ü. A.).
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dieter Seibert: Bregenzerwald- und Lechquellengebirge. Alpenvereinsführer alpin. 1. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-1095-1, S. 82 ff.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Siehe Johann Christoph Adelung in Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart, Ausgabe Wien 1811 zum Stichwort „Firste“.
- ↑ Amts- und Anzeigenblatt der Gemeinden Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder, Nr. 17 vom 27. April 2002.
- 1 2 Walther Flaig: Alpenvereinsführer Bregenzerwaldgebirge. 1. Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 1977, ISBN 3-7633-1203-X, S. 283–294.





