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Don Prell

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Donald „Don“ Prell (* 4. August 1929 in San Francisco) war ein US-amerikanischer Jazz- und Orchestermusiker (Kontrabass).

Prell ging zu Beginn seiner Musikerkarriere mit der Frank Ortega Band auf Tour, spielte dann mit Musikern wie Buddy Rich und Chet Baker. Erste Aufnahmen entstanden 1949 in Los Angeles, als er der Band von Tom Talbert angehörte, in der er mit Claude Williamson und Jimmy Pratt die Rhythmusgruppe bildete. In den 1950er-Jahren gehörte er dem ursprünglichen Bud Shank Quartet (mit Claude Williamson und Chuck Flores) an. 1958 tourte er mit Bud Shank und Claude Williamson in Italien und Afrika. Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1949 und 1994 an 27 Aufnahmesessions beteiligt, außer den Genannten auch mit Peggy Lee, Chris Connor und Charlie Barnet, zuletzt bei Claude Williamsons Album El Noche de España.[1]

Mit Jimmy Pratt legte Prell bei His Master’s Voice die beiden 78er „Kwela Jimmy and Don / Elijah's Special“ und „Buda / Cuban Kwela“ vor, letztere mit Zacks Nkosi und Aron Lerole. Während einer Tournee in Südafrika nahm er mit Claude Thornhill und Jimmy Pratt „Kwela Claude“ auf.[2] Prell spielte 30 Jahre lang im San Francisco Symphony und gründete nach seiner Pensionierung seine eigene Gruppe namens Sea Bop Ensemble, die an verschiedenen Orten in San Francisco auftrat – darunter im Bay View Boat Club.[3]

Von 1953 bis 1957 war Prell mit der Schauspielerin und Sängerin Yvette Vickers verheiratet.[4]

Diskographische Hinweise

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Einzelnachweise

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  1. Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen am 31. Mai 2026)
  2. Yvonne Huskisson, Sarita Hauptfleisch: Black Composers of Southern Africa: An Expanded Supplement. 1992
  3. Jason Heath: Don Prell – Double Bass Legend – Part 1. In: Contrabass conversations. 26. September 2022, abgerufen am 31. Mai 2026 (englisch).
  4. Mike Anton: Alone in life, Yvette Vickers is somewhat less alone in death. In: latimes.com vom 4. Juni 2011.
  1. wiederaufgelegt als Misty Eyes (West Wind 1989)