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Dobârca

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dobârca
Dobring
Doborka
Dobârca (Rumänien)
Dobârca (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Gemeinde:Miercurea Sibiului
Koordinaten: 45° 51′ N, 23° 46′ OKoordinaten: 45° 50′ 54″ N, 23° 46′ 13″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe:437 m
Einwohner:692 (1. Dezember 2021[1])
Postleitzahl:557152
Telefonvorwahl:(+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen:SB
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart:Dorf

Dobârca [ˈdobɨrka] (veraltet Dobărca; deutsch Dobring, ungarisch Doborka, siebenbürgisch-sächsisch Dobrengk oder Dobrenk) ist eine Katastralgemeinde der Kleinstadt Miercurea Sibiului im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Der Ort ist auch unter den deutschen Bezeichnungen Dobreng, Doborka und Doberg im Unterwald bekannt.[2]

Dobârca (Doborka) in der Josephinischen Landaufnahme von 1769 bis 1773.
Kirche in (2012)

An der Kreisstraße (drum județean) DJ 106G liegt das Dorf 35 Kilometer von der Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt) und 25 km von Sebeș entfernt.

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Dobârca stammt aus dem Jahr 1309.[3]

Das Dorf war bis etwa 1977 zur Hälfte von Rumänen und Rumäniendeutsche (Siebenbürger Sachsen) bewohnt. Nach der Revolution von 1989 und dem Wegzug der Rumäniendeutsche, blieben fast nur noch Rumänen im Dorf zurück. Bei der Volkszählung von 2002 bekannten sich von den 691 Menschen 619 als Rumänen, 60 als Roma, 10 als Deutsche und zwei bekannten sich als Magyaren.[4]

Sehenswürdigkeiten

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Die evangelische Kirchenburg, war eine dreischiffige Basilika im 13. Jahrhundert errichtet und wurde um 1500 zu einer gotischen Saalkirche mit einem Wehrgeschoss über dem Chor umgebaut. Die Ringmauer hat drei hervorstehende Wehrtürme, von denen der Westturm mit dem Torgewölbe ein Fallgatter hat. Die Speckkammern in der Ringmauer wurden abgetragen. In der Kirche befindet sich der Grabstein des Pfarrers Cseks von 1685.[3]

Laut dem Verzeichnis historischer Denkmäler des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe (Ministerul Culturii și Patrimoniului Național) steht die Kirchenburg unter Denkmalschutz.[5]

An der Innenwand der Kirche steht eine Inschrift, die ins Deutsche übersetzt lautet: Dieses heilige Haus des dreieinigen Gottes wurde im Jahr 1481 unseres Erlösers Jesus Christus erbaut.

Commons: Dobârca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Volkszählung in Rumänien 2021 bei citypopulation.de, abgerufen am 11. August 2026.
  2. ↑ Arcanum, Települések: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.hu, abgerufen am 11. August 2026 (ungarisch).
  3. 1 2 Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.
  4. ↑ Varga E. Árpád: „Szeben megye településeinek etnikai 1850–2002“. (PDF; 583 kB) Abgerufen im Jahr 2026 (ungarisch).
  5. ↑ Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 957 kB; rumänisch).