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Deutsche ReGas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Deutsche ReGas GmbH & Co. KGaA ist ein deutsches Energieunternehmen mit Sitz in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern. Es betreibt das LNG-Terminal Mukran und betrieb 2023 und 2024 das LNG-Terminal Lubmin.

Die Unternehmenseigentümer und -gründer sind Stephan Knabe und Ingo Wagner. Wagner ist als Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer tätig, während Knabe ebenfalls Gründer und Gesellschafter ist und den Aufsichtsrat leitet. Der Umsatz lag im Jahr 2023 bei einem Defizit von rund 22 Millionen Euro.

Der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Stephan Knabe gründete mit Ingo Wagner die Deutsche ReGas. Knabe ist an diversen Unternehmen beteiligt. Rund 50 Mitarbeiter arbeiten für das Unternehmen. Laut der Politikerin Saskia Ludwig (CDU) finanzierten die beiden das Unternehmen zunächst mit 100 Millionen Euro aus eigenen Mitteln und weiteren privaten Investoren „ohne staatliche Subventionen“.[1]

Die Deutsche Regas und der Fernleitungsbetreiber Gascade wollten ab Anfang 2026 Wasserstoff vom Hafen Lubmin in das deutsche Wasserstoffnetz einspeisen. Gascade plante, 2025 eine der drei Gasröhren nach Süden auf Wasserstoff umzustellen. Die Deutsche Regas kündigte an, über den Industriehafen Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern grünen Wasserstoff importieren zu wollen. Demnach soll in Lubmin ein Cracker mit einer Kapazität von 30.000 Tonnen installiert werden, der international eingekauftes Ammoniak verarbeiten soll.[2]

Die Deutsche Regas ist mit mehreren Lobbyisten im Deutschen Bundestag aktiv und Mitglied der Lobby- und Handelsvereine Zukunft Gas e.V.und Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft e.V.[3]

Einzelnachweise

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  1. Gesprächstermin mit Dr. Stephan Knabe in Potsdam. saskia-ludwig.de, 16. Mai 2023, abgerufen am 7. Oktober 2025.
  2. Handelsblatt. Abgerufen am 7. Oktober 2025.
  3. Lobbyregistereintrag „Deutsche ReGas GmbH & Co. KGaA“. Abgerufen am 7. Oktober 2025.