Kriminalfälle ohne Beispiel: Der Fall Timo Rinnelt
| Folge 1 der Reihe Kriminalfälle ohne Beispiel | |
| Titel | Der Fall Timo Rinnelt |
|---|---|
| Produktionsland | DDR |
| Länge | 97 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Deutscher Fernsehfunk |
| Regie | Hubert Hoelzke |
| Drehbuch | Günter Prodöhl |
| Musik | Wolfgang Pietsch |
| Kamera | Adam Pöpperl, Tilman Dähn, Alfred Krehl |
| Premiere | 5. Feb. 1967 auf Deutscher Fernsehfunk |
| Besetzung | |
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Der Fall Timo Rinnelt ist ein Fernsehfilm von Hubert Hoelzke von 1967. Er war die erste Folge der Reihe Kriminalfälle ohne Beispiel.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 13. Februar 1964 verschwindet der siebenjährige Timo Rinnelt aus seinem Elternhaus in Wiesbaden spurlos. Fahndungen und Ermittlungen der Polizei führen zu keinem Ergebnis. Die Suche wird in einigen Boulevardzeitungen detailliert beschrieben, das Privatleben der Eltern wird erheblich beeinträchtigt. Ein angeblicher Entführer stellt wiederholt neue Forderungen, Trittbrettfahrer und weitere Anrufer belästigten die Eltern auf verschiedene Weise.
Entstehung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Fall Timo Rinnelt war die erste Folge der Reihe Kriminalfälle ohne Beispiel, die spektakuläre Verbrechen in westlichen Ländern nutzen sollten, um die Verderbtheit dieser Gesellschaften zu zeigen. Sie beruhten auf Büchern von Günter Prodöhl, der auch die Vorlagen für die vorherige Krimireihe Blaulicht geschrieben hatte, Dramaturgin war wieder Evelyn Heyden.
Das Verschwinden des siebenjährigen Timo Rinnelt aus Wiesbaden war der spektakulärste Vermisstenfall in Westdeutschland in dieser Zeit, der durch die hohe kriminelle Energie des Täters und weiterer unbeteiligter Personen weitere dramatische Züge annahm.[1]
Sendungen und der zweite Teil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film wurde am 5. Februar 1967 im Deutschen Fernsehfunk ausgestrahlt und konnte auch in den grenznahen Teilen Westdeutschlands, darunter in Hessen, empfangen werden. Eine Wiederholung gab es am 8. Februar 1967, weitere sind nicht bekannt.[2]
Der Fall Timo Rinnelt war die einzige fiktionale Verfilmung dieser Vorgänge. Wenige Monate später konnte der Täter gefasst werden, der den Jungen gleich zu Beginn getötet hatte. Danach drehte der Regisseur Hubert Hoelzke die Fortsetzung der Ereignisse, teilweise mit den gleichen Darstellern, als Das Verbrechen an Timo Rinnelt und seine Aufklärung (1969). Darin übernahm er auch einen großen Teil des vorherigen Films. Dieser zweite Film ist jetzt als DVD erhältlich.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der Fall Timo Rinnelt Fernsehen der DDR (Memento), mit Hintergrundinformationen
- Der Fall Timo Rinnelt Filmportal
- Kriminalfälle ohne Beispiel: Der Fall Timo Rinnelt bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Der Fall Timo Rinnelt Blofelds Krimiwelt, auch in Mörderpedia, und in Timo Rinnelt. Heißer Kaffee, in Spiegel 24/1967, vom 4. Juni 1967 (Text)
- ↑ Der Fall Timo Rinnelt Fernsehen der DDR (Memento), mit einigen Hintergrundinformationen