Johann Deing
Johannes "Johann" Deing (* 18. Juni 1901 in Bocholt; † 7. Juli 1975) war ein deutscher Politiker und Geschäftsführer der Deutschen Zentrumspartei.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Deing machte nach dem Besuch der Volksschule zunächst eine Ausbildung in der Landwirtschaft. Zwischen 1926 und 1928 besuchte er die Staatliche Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung in Düsseldorf. Anschließend war er bis 1934 hauptberuflicher Sekretär der katholischen Arbeitervereine von Bocholt und Rheine.
Nach dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft wechselte Deing in die Privatwirtschaft und war Geschäftsführer eines Unternehmens der Sand- und Kiesindustrie.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1921 war Deinig Mitglied der Zentrumspartei. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er erneut der Zentrumspartei bei.
Im Jahr 1946 war er Mitglied des ernannten Provinzialrates für Westfalen. Im selben Jahr gehörte er 1946 dem ernannten Landtag an. Am 23. August 1949 rückte er für den verstorbenen Franz Bielefeld in den Landtag von Nordrhein-Westfalen nach[1] und gehörte diesem bis zum Ende der Wahlperiode 1950 an.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Plenarprotokoll der 106. Sitzung des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 23. August 1949. Abgerufen am 12. Oktober 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Deing, Johann |
| ALTERNATIVNAMEN | Deing, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (Zentrum) und Geschäftsführer |
| GEBURTSDATUM | 18. Juni 1901 |
| GEBURTSORT | Bocholt |
| STERBEDATUM | 7. Juli 1975 |