Dankoltsweiler
Dankoltsweiler Gemeinde Jagstzell | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 49° 1′ N, 10° 8′ O | |
| Höhe: | 475 m ü. NHN | |
| Postleitzahl: | 73489 | |
| Vorwahl: | 07967 | |
Lage von Dankoltsweiler in Baden-Württemberg | ||
Dankoltsweiler ist ein Ort der Gemeinde Jagstzell im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort Dankoltsweiler liegt etwa zweieinhalb Kilometer südöstlich von Jagstzell. Am westlichen Ortsrand entspringt der Krumbach, welcher in die Rechenberger Rot fließt.[1] Der Krumbach wird auch Dankoltsweiler Bach genannt. Etwas südlich des Ortes, im Tal des Kälberbachs in der Mündung zum Fischbach, liegt der Wohnplatz Dankoltsweiler Sägmühle.
Naturräumlich liegt der Ort in den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen, genauer in den Ellwanger Bergen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort wurde erstmals 1136 als „Dancolveswilare“ erwähnt. Der Ortsname geht auf den Rufnamen Dankolt, Thancold oder Dancold zurück. Die Endung -weiler des Ortsnamens deutet darauf hin, dass der Ort in der älteren Ausbauzeit (7. bis 10. Jahrhundert) besiedelt wurde.[3]
Im Jahr 1336 kamen Güter in Dankoltsweiler von Walther von Ellrichshausen an das Kloster Ellwangen, damit tilgte dieser die Schulden seines verstorbenen Bruders Marquard, welcher Probst der Benediktinerpropstei Hohenberg war.
Um das Jahr 1886 hatte der Ort zusammen mit der Sägmühle 231 Einwohner.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jagstzell. In: Julius Hartmann, Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Ellwangen (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 64). W. Kohlhammer, Stuttgart 1886, S. 590–601 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dankoltsweiler – Wohnplatz, Seite zu Dankoltsweiler auf dem landesgeschichtlichen Online-Informationssystem LEO-BW
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)
- ↑ Wolf-Dieter Sick: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 162 Rothenburg o. d. Tauber. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → Online-Karte (PDF; 4,7 MB)
- ↑ Der alemannische und fränkische Siedlungsraum, Beiwort, Hans Jänichen (PDF). (PDF) In: Historischer Atlas von Baden-Württemberg. Abgerufen am 19. Februar 2021.
