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Daniel Straß

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Daniel Straß (* 1982) ist ein deutscher Professor für Erziehungswissenschaft an der Internationalen Hochschule Liebenzell.

Leben und Wirken

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Daniel Straß absolvierte von 2002 bis 2006 ein theologisches und sozialpädagogisches Fachschulstudium am CVJM-Kolleg in Kassel und zwischen 2003 und 2008 ein Studium der Erziehungswissenschaften mit den Beifächern Psychologie und Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Studienschwerpunkt Erwachsenenbildung/Weiterbildung). 2012 wurde er dort mit einer Arbeit zur Erwachsenenbildung promoviert und arbeitete 2013/14 am Institut für Pädagogik der Universität Halle.

Seit 2015 war Straß Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL), 2019 wurde er dort zum Professor für Erziehungswissenschaft berufen. Er habilitierte sich 2021 an der Universität Augsburg mit einer bildungsphilosophischen Arbeit zur Erwachsenenbildung und ist seit 2022 Privatdozent an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg.[1]

Seine Forschungsschwerpunkte sind:

  • Theorie der Bildung, Bildungsphilosophie, religionsphilosophische und theologische Zugänge zur Allgemeinen Pädagogik, Sozialen Arbeit und Erwachsenenbildung
  • Wissenschaftstheorie der Pädagogik
  • Lehr-Lernforschung, Lerntheorie

Mitgliedschaften

Seit 2009 ist Daniel Straß verheiratet mit Bettina.[3]

Veröffentlichungen

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  • Glaubende Erwachsenenbildung: kritische Bildungstheorie, Konstruktivismus und christliches Verständnis (zugl. Dissertation, Universität Halle (Saale) 2012), Lang Verlag, Frankfurt a. M. 2012, ISBN 978-3-631-63691-6.
  • Das Versprechen der Persönlichkeit. Über Theorien der Erwachsenenbildung und ihre bildungsphilosophische Dimension (zugl. Habilitationsschrift, Universität Augsburg, 2021), Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2022, ISBN 978-3-7815-2516-0.
  • Die Philosophie Sozialer Arbeit. Eine Einführung in Ziele und Begründungen des Helfens, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-17-042254-4.
als Mitherausgeber
  • mit Detlef Hiller: Morphologie der Übermoral. Zum Moralismus in gesellschaftlichen und theologischen Debatten, Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2023, ISBN 978-3-374-07331-3.
  • mit Arndt Schnepper: Christliche Bildungslehre. Eine Einführung, Brunnen Verlag, Gießen 2026, ISBN 978-3-7655-9587-5.
Aufsätze (Auswahl)
  • mit M. P. Schwarz: Beraten als Kernfigur professionellen Handelns. Zur Professionalisierungsbedürftigkeit und -fähigkeit eines sozialen Phänomens unter professionstheoretischer und theologischer Perspektive. In: Professionalität: Wissen – Kontext. Sozialwissenschaftliche Analysen und pädagogische Reflexionen zur Struktur bildenden und beratenden Handelns (Festschrift Bernd Dewe), hg. v. M. P. Schwarz, W. Ferchhoff u. R. Vollbrecht, Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2014, S. 590–616.
  • mit B. Dewe: Informelles Lernen – Konturen einer opaken Lernform. In: Informelles Lernen. Annäherungen – Problemlagen – Forschungsbefunde, hg. v. G. Niedermair, Schriftenreihe für Berufs- und Betriebspädagogik, Trauner, Linz 2015, S. 43–65.
  • Meinungsfreiheit im Spiegel von Toleranzdiskursen. In: Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und christlicher Glaube, hg. v. J. Schuster u. V. Gäckle, Interkulturalität & Religion / Intercultural & Religious Studies 5, Lit, Berlin 2017, S. 187–207.
  • Theorie und Praxis der betrieblichen Weiterbildung – Eine wissenschaftstheoretische Betrachtung. In: Beruf – Betrieb – Organisation: Innovative Perspektiven der Betriebspädagogik und beruflichen Weiterbildung, hg. v. B. Dewe u. M. P. Schwarz, Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2. erw. Aufl. 2017, S. 260–281.
  • Die wiederentdeckte Persönlichkeit. Zur Frage der Professionalisierung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. In: Professionskulturen – Charakteristika unterschiedlicher professioneller Praxen, hg. v. S. Müller-Hermann u. a., Edition Professions- und Professionalisierungsforschung, Springer VS, Wiesbaden 2018, S. 107–128.
  • mit Miriam Heffter: Philosophischer Neopaganismus. Von der modernen „Sorge um die Opfer“ bei René Girard. In: Europa, wie hältst du’s mit der Religion? Zum Verhältnis von Religion und Gesellschaft, hg. v. H. Jung, J. Schuster u. V. Gäckle, Interkulturalität & Religion / Intercultural & Religious Studies 6, Lit, Berlin 2020, S. 137–154.
  • Zur Morphologie der Übermoral. Oder: Was Moralismus kennzeichnet und warum die Theologie dazu etwas zu sagen hat. In: Morphologie der Übermoral. Zum Moralismus in gesellschaftlichen und theologischen Debatten, hg. v. D. Hiller u. D. Straß, Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 2023, S. 13–41.
  • »Jeder hat seine Wahrheit!« und »Wir alle sollten Haltung zeigen!« Wie passen erkenntnistheoretischer Relativismus und wertbezogene Absolutheitsansprüche zusammen?. In: Morphologie der Übermoral. Zum Moralismus in gesellschaftlichen und theologischen Debatten, hg. v. D. Hiller u. D. Straß, Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 2023, S. 189–210.
  • mit E. Meilhammer und T. Hoggan-Kloubert: Erwachsenenbildung. In: Pädagogische Theorien, hg. v. E. Matthes, S. Schütze, S. T. Siegel, UTB 6494, Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2025, S. 203–223.

Einzelnachweise

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  1. Prof. Dr. Daniel Straß: Privatdozent (PD) und Lehrbeauftragter für Erwachsenen- und Weiterbildung, uni-augsburg.de
  2. Facharbeitsgruppe Religionspädagogik und Katechetik (FAG RK), afet.de
  3. Prof. Dr. habil. Daniel Straß: Vita, ihl.eu, abgerufen am 28. März 2026.