Daniel Sponsel

Daniel Sponsel (* 1964 in Hamburg) ist ein deutscher Dokumentarfilmer und war von 2009 bis 2025 Leiter des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München und ist seither Präsident der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sponsel wurde 1964 in Hamburg geboren. Er studierte Fotografie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und Regie für Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Er arbeitete seit 1991 an verschiedenen Filmen als Kameramann und Dokumentarfilmer. Von 2002 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HFF und lehrt dort seit 2002. Seit 2009 leitet er das Internationales Dokumentarfilmfestival München (DOK.fest). Im Jahr 2014 veröffentlichte er zusammen mit Matthias Leitner und Sebastian Sorg die Monografie Der Dokumentarfilm ist tot, es lebe der Dokumentarfilm.[1] Zuletzt führte er 2016 bei 24 h Bayern – Ein Tag Heimat Regie.
Im Februar 2025 wurde bekannt gegeben, dass er zum Präsidenten der HFF berufen wurde.[2][3] Er trat seine neue Stelle zum 1. Oktober 2025 an, leitete aber noch die 40. Ausgabe des DOK.fest.[4]
Sponsel ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm.[5]
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1991: Das Fest (Regie)
- 1994: Passacör (Kamera)
- 1994: Süd wie Südwest (Regie, Buch)
- 1996/97: Lokalderby. Eine Stadt im Fußballfieber (Kamera)
- 1997: Ade meine schnede Welt (Kamera)
- 1998: Buenos Aires, meine Geschichte (Kamera)
- 2000: Bernd Eichinger – Wenn das Leben zum Kino wird (Fernsehfilm, Kamera)
- 2000: Der letzte Dokumentarfilm (Regie, Buch, Kamera)
- 2001: Lamento (Kamera)
- 2003: Be to Be (Fernsehfilm, Regie, Buch)
- 2006: I like Chines (Produzent)
- 2009: Über das Meer (Fernsehfilm, Regie, Produktion, Buch)
- 2012/13: Shoot Me (Dramaturgie)
- 2016/17: 24 h Bayern – Ein Tag Heimat (Regie)
Bücher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Daniel Sponsel (Hrsg.): Der schöne Schein des Wirklichen: Zur Authentizität im Film. UVK Verlag, Konstanz 2011, ISBN 978-3-86764-019-0.[6]
- Mit Matthias Leitner, Sebastian Sorg (Hrsg.): Der Dokumentarfilm ist tot, es lebe der Dokumentarfilm. Über die Zukunft des dokumentarischen Arbeitens. Schüren Verlag, Marburg 2014, ISBN 978-3-89472-822-9.[7]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Daniel Sponsel bei IMDb
- Daniel Sponsel bei filmportal.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Frédéric Jaeger: Der Dokumentarfilm ist tot. In: critic.de. 6. Juni 2014, abgerufen am 6. März 2025.
- ↑ Jette Beyer: Der Hochschulrat der HFF München wählt Daniel Sponsel zum Präsidenten der Hochschule für Fernsehen und Film München. Informationsdienst Wissenschaft, 12. Februar 2025, abgerufen am 4. März 2025.
- ↑ Bernhard Blöchl: HFF München: Daniel Sponsel wird neuer Präsident für die Filmhochschule. In: sueddeutsche.de. 12. Februar 2025, abgerufen am 6. März 2025.
- ↑ Abschied nach dem 40. DOK.fest München: Daniel Sponsel wird Präsident der HFF. DOK.fest München, abgerufen am 4. März 2025.
- ↑ Daniel Sponsel - Mitglieder - AG DOK. Abgerufen am 6. März 2025.
- ↑ Lucia Krämer: Daniel Sponsel (Hrsg.): Der schöne Schein des Wirklichen: Zur Authentizität im Film. In: rkm-journal.de. 27. August 2011, abgerufen am 6. März 2025.
- ↑ Der Dokumentarfilm ist tot, es lebe der Dokumentarfilm. Schüren Verlag, abgerufen am 6. März 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sponsel, Daniel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Dokumentarfilmer und Festivalleiter |
| GEBURTSDATUM | 1964 |
| GEBURTSORT | Hamburg |