DB Dialog
| DB Dialog GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 17. Juli 1996 |
| Sitz | Berlin |
| Leitung | Andreas Jung, Carola Gutjahr (Geschäftsführer) |
| Mitarbeiterzahl | 1.400 (2011)[1] |
| Umsatz | 58 Mio. EUR (2011)[1] |
| Branche | Servicecenter |
| Website | dbdialog.de |
| Stand: 2011 | |
Die DB Dialog GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG. Das Unternehmen betreibt alle Kundenkontaktmöglichkeiten im Personenverkehr des Konzerns, darunter auch die zentrale Hotline sowie die Hotline der Mobilitäts-Service-Zentrale (MSZ) in Schwerin. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin und alleiniger Gesellschafter ist die DB Vertrieb GmbH.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Frühjahr 1993 richteten die Deutsche Bundesbahn zusammen mit der Deutschen Reichsbahn bundesweit 69 telefonische Auskunftsstellen ein, über dessen einheitliche Rufnummer 19 4 19 Fahrplanauskünfte sowie die Buchung von Fahrscheinen und Reservierungen möglich waren.
Noch im gleichen Jahr wurden die Reiseauskunftsstellen an 17 Standorten bei einem Bedienradius von etwa 50 km zusammengefasst. Für die Einrichtung der Auskunftsstellen, die in der Regel täglich zwischen 6 und 22 Uhr besetzt waren, wurden 300 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt erteilten rund 600 Mitarbeiter etwa 100.000 Fahrplanauskünfte täglich.[2][3]
Das Unternehmen wurde im September 1996 unter dem Namen DB Dialog Telefonservice GmbH mit Sitz in Schwerin und 90 Mitarbeitenden gegründet[4] und übernahm die Reiseauskunftsstellen. Zum Produktportfolio gehörten anschließend Buchungshotlines der DB AutoZug GmbH, des Thalys, der AMEROPA und des Metropolitan.[5]
Anfang 2004 beschloss die Unternehmensführung ein Sanierungskonzept, wodurch sieben von 13 Callcentern ab April 2004 geschlossen und rund 450 von 1600 Mitarbeitenden entlassen wurden.[6] 2005 übernahm das Unternehmen dann den zuvor ausgegliederten Service für bahn.comfort-Kunden mit anfänglich 70 Mitarbeitern und im März 2007 die Ansprechstelle für den BahnCard-Service mit etwa 450 Mitarbeitenden.
2007 bearbeiteten 190 Mitarbeitende in den Servicecentern in Hannover und Berlin täglich rund 2.300 Kundeneingaben im Rahmen des Kundendialogs, wovon zwei Drittel per Telefon erfolgten und der Rest per Brief oder E-Mail.[7] 2012 wurde das Unternehmen in DB Dialog GmbH umbenannt.[8]
Umsatz- und Mitarbeiterzahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Geschäftsjahr | Umsatz in Mio. Euro | Mitarbeiter zum 31.12. |
|---|---|---|
| 2001 | 53,2 | 1509 |
| 2002 | 62,8 | 1913 |
| 2003 | 65,9 | 1395 |
| 2004 | 54,0 | 1255 |
| 2005 | 42,3 | 1045 |
| 2007 | 61 | 1800 |
Quelle: Jeweilige Geschäftsberichte der Deutschen Bahn AG
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Unternehmenspräsentation. (PDF; 3,57 MB) In: dbdialog.de. DB Dialog GmbH, 4. Januar 2013, archiviert vom ; abgerufen am 19. Oktober 2026.
- ↑ Meldung Bahn verbessert Telefonauskunft. In: Die Deutsche Bahn. Nr. 5, 1993, S. 425 f.
- ↑ Meldung Bahn verbessert Telefonauskunft. In: Eisenbahntechnische Rundschau, 42, Nr. 5, 1993, S. 361
- ↑ Meilensteine in der Geschichte der DB Dialog. DB Dialog, ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. Juni 2017: „Gründung als DB Dialog Telefonservice GmbH mit Sitz in Schwerin, 65 Arbeitsplätzen und 90 Mitarbeitern“
- ↑ Broschüre des Unternehmens. (PDF; 622 KB) In: dbdialog.de. DB Dialog GmbH, 28. September 2001, archiviert vom ; abgerufen am 19. Oktober 2026.
- ↑ Meldung DB Dialog wird saniert. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 2/2004, ISSN 1421-2811, S. 52.
- ↑ Die Beschwerde als Service-Aufgabe. In: DB Welt, Ausgabe Juni 2008, S. 3.
- ↑ Meilensteine in der Geschichte der DB Dialog. In: dbdialog.de. DB Dialog GmbH, archiviert vom ; abgerufen am 4. Juni 2017.
