Mexiko-Kleinohrspitzmaus
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Museumsexemplar | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cryptotis soricinus | ||||||||||||
| Merriam, 1895 |
Die Mexiko-Kleinohrspitzmaus (Cryptotis soricinus) ist ein in Außenbezirken von Mexiko-Stadt endemisches Säugetier in der Gattung der Kleinohrspitzmäuse. Das Typusexemplar stammt aus dem Bezirk Tlalpan. Das Taxon galt längere Zeit als Unterart der Nordamerika-Kleinohrspitzmaus und erhielt in einem Werk von 2018 Artstatus.[1]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese kleine Spitzmaus erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 65 bis 69 mm und der Holotyp hatte eine Schwanzlänge von 23,5 mm. Gewichtsangaben fehlen und die Hinterfüße sind etwas länger als 12 mm. Diese haben ein dunkles Aussehen und die breiten Vorderpfoten tragen breite Krallen. Das Fell der Mexiko-Kleinohrspitzmaus ist oberseits dunkelbraun und auf der Unterseite heller braun. Auch am braunen Schwanz erscheint die Unterseite etwas heller. Er trägt kurze Haare. Typisch für den Kopf sind winzige Augen und Ohren, die nur wenig aus dem Fell ragen. Bei der in der Nähe verbreiteten Art Cryptotis pueblensis ist die Grenze zur leicht helleren Unterseite weniger deutlich. Im Oberkiefer liegen neben den Schneidezähnen je vier einspitzige Zähne. Das Zahnschmelz hat eine rote Farbe.[1]
Verbreitung und Lebensweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alle Funde stammen aus dem Distrito Federal, der Mexiko-Stadt entspricht. Die Spitzmaus bewohnt eine von Gebirgen umgebene Hochebene auf 1250 bis 2350 Meter Höhe. Sie hält sich meist auf Weideland mit einer dicken Krautschicht auf. Manchmal werden angrenzende Wälder mit Kiefern oder/und Eichen besucht. Es wird ein ähnliches Verhalten, wie bei der Nordamerika-Kleinohrspitzmaus angenommen, auch wenn genaue Informationen fehlen.[1]
Gefährdung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Größe aller Reviere zusammen wird auf 32.000 km² geschätzt. Das Tier kann sich an moderate Landschaftsveränderungen anpassen und es ist auf Weiden recht häufig. Die IUCN hat noch keinen Gefährdungsgrad für die Mexiko-Kleinohrspitzmaus bestimmt.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Don E. Wilson, Thomas E. Lacher Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World. Volume 8 - Insectivores, Sloths and Colugos. 8 - Insectivores, Sloths and Colugos. Lynx Edicions, 2018, ISBN 978-84-16728-04-6, S. 433 (englisch, Cryptotis soricinus).