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Cross-Collateral

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Cross-Collateral
Studioalbum von Passport

Veröffent-
lichung

März 1975

Label(s)

Atlantic Records

Format(e)

LP, CD

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

6

Länge

39:01

Besetzung

Produktion

Klaus Doldinger

Studio(s)

Tonstudio Dierks, Stommeln

Chronologie
Looking Thru
(1973)
Cross-Collateral Infinity Machine
(1976)

Cross-Collateral ist ein Fusionalbum der Gruppe Passport.

Cross-Collateral war Passports fünftes Studioalbum. Alle Stücke stammen von Klaus Doldinger. Aufgenommen wurde es im November 1974 im Studio von Dieter Dierks in Stommeln, der auch als Toningenieur mitwirkte.[1][2] Nach Doldingers Worten entstand keines der Stücke im Studio. Die Band hatte sie zuvor oft in Konzerten gespielt, sodass es sich praktisch um eine Live-Aufnahme handelte, die allen Mitspielern genug Freiheit ließ. Ziel sei gewesen, „Jazz, Elektronik und Rock möglichst nahtlos zu verschmelzen“. Der Titel bedeutete nach damaliger Darstellung so viel wie „Überschneidung“ im Sinne von „verbindend“. Das Album erschien am selben Tag in Deutschland und den USA.[2] Das Album beginnt mit dem Stück Homunculus, einem eher spacigen Stück mit Sopransaxophon unterlegt. Der Titeltrack Cross-Collateral ist eine dreizehnminütige Suite, die Doldinger mit einem Saxophonsolo eröffnet, wobei nach und nach alle Bandmitglieder einfallen.

Das dritte Stück, Jadoo, ist temporeicher mit einem harmonischen Keyboard-Solo. Will-O’-The-Wisp hat einen funkigen Rhythmus. Albatros Song ist eher Hintergrundmusik. Der letzte Titel, Damals, ist ziemlich ruhig und langsam. Das E-Piano von Schultze wird von Schmid auf der akustischen Gitarre begleitet.

Bernd Mohrhoff urteilte bei Erscheinen in Riebe’s Fachblatt ablehnend. Das Album sei „lediglich ein müder Abklatsch aller bisherigen Produktionen“. Doldingers elektrisch verstärktes Saxophon dominiere alle Titel, und sobald die Mitmusiker in den Vordergrund träten und es interessant werde, übernehme er wieder. Lob fand Mohrhoff für Kristian Schultzes Spiel an E-Piano und Orgel in Homunculus sowie für den gut arrangierten Albatros Song als einzigen Titel, der aus dem Rahmen falle. Das Titelstück hätte man dagegen auf acht Minuten kürzen können. Sein Fazit lautete: „Bei Doldinger nichts Neues!“[3]

Richard Foss vergab bei allmusic viereinhalb von fünf Sternen und schrieb:

“Cross-Collateral is the album that shows how well this jazz band can rock and how well this rock band can play jazz. […] Cross-Collateral was an international success and brought this band to greater prominence in the U.S.A., and it’s easy to see why. To put it simply, everything fits together perfectly.”

„Cross-Collateral ist das Album, das zeigt, wie gut diese Jazz-Band rocken kann und wie gut diese Rock-Band Jazz spielen kann. […] Cross-Collateral war ein internationaler Erfolg und verschaffte der Band größere Bekanntheit in den USA und es ist leicht zu bemerken, warum. Um es einfach auszudrücken, alles passt perfekt zusammen.“

– Richard Foss[4]
  1. Homunculus – 6:09
  2. Cross-Collateral – 13:38
  3. Jadoo – 3:03
  4. Will-O’-The-Wisp – 6:15
  5. Albatros Song – 5:18
  6. Damals – 4:38

Alle Kompositionen von Klaus Doldinger

Einzelnachweise

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  1. ↑ Rückseite der LP-Hülle Cross-Collateral, Atlantic ATL 50 111, 1975.
  2. 1 2 Mit dem Kopf durch die Zäune. Neue Passport-LP erscheint auch in den USA. In: Riebe’s Fachblatt. Nr. 25, März 1975, S. 6.
  3. ↑ Bernd Mohrhoff: Neue Langspielplatten vorgestellt und besprochen. In: Riebe’s Fachblatt. Nr. 26, April 1975, S. 14.
  4. ↑ Cross-Collateral – Review by Richard Foss. Abgerufen am 20. Juni 2014.