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Stanislas Courbe

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Stanislas Courbe in La Croix vom 10. Oktober 1931.

Stanislas Emmanuel Marie Joseph Courbe (* 8. September 1886 in Freiburg, Schweiz; † 22. April 1971 in Paris, Frankreich) war ein französischer Geistlicher der römisch-katholischen Kirche und Weihbischof im Erzbistum Paris.

Stanislas Courbe wurde am 8. September 1886 in Freiburg in der Schweiz geboren. Am 3. April 1915 empfing er die Priesterweihe. Anschließend wirkte er als Priester im Erzbistum Paris.

Er war unter anderem Kanoniker und Generalvikar des Erzbistums Paris sowie von 1931 bis 1958 Generalsekretär der Action catholique française. In dieser Funktion koordinierte er zahlreiche katholische Organisationen und nationale Komitees.

1934 wurde er zum Päpstlichen Hausprälaten ernannt.

Am 22. Juni 1943 wurde Courbe zum Titularbischof von Castoria und zugleich zum Weihbischof in Paris ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 17. August 1943 durch den Pariser Erzbischof Emmanuel Suhard. Mitkonsekratoren waren Paul-Marie-Alexandre Richaud, Bischof von Laval, und Georges-Loui-Camille Debray, Bischof von Meaux.

Als Weihbischof unterstützte er die Leitung des Erzbistums Paris und war in verschiedenen pastoralen und organisatorischen Bereichen tätig. Er nahm als Konzilsvater an allen vier Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanischen Konzils teil.

Sein Amt als Weihbischof übte er bis Dezember 1970 aus.

Stanislas Courbe starb am 22. April 1971 in Paris im Alter von 84 Jahren.