Codex Sangallensis 6
| Gattung | Bibel AT |
| Aufbewahrungsort | Stiftsbibliothek St. Gallen |
| Entstehungsort | St. Gallen |
| Entstehungszeit | 8. Jahrhundert |
| Beschreibstoff | Pergament |
| Umfang | 230 |
| Format | 25,5 × 18 cm |
| Sprache | Latein |
| Zeilenzahl | |
| Schrift | alemannische Minuskel, von einer Hand |
Der Codex Sangallensis 6 ist eine Bibelhandschrift des Alten Testaments aus der Zeit von Abt Werdo. Geschrieben wurde das Buch im 8. Jahrhundert in St. Gallen.[1]
Inhalt
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«1). S. 1-226 Paralipomenon libri II. Tobias, Judith, Esther (mit vier Prologen des Hieronymus; in dem Prolog p. 161 steht: Hagiographa, nicht: Apocrypha).
2). S. 226-230 >Inc. Actus sci Martini. Plerique mortales studio< etc. (Vita von Sulp. Severus bis Kap. 7 Mitte; ohne den Prolog. Ed. princ. in Boninus Mombritius Sanctuarium [Mediol. c. 1474]. Siehe Cod. 105.»
Ausführung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Titel sind mit feine farbig gefüllte Hochcapitalis in der Tradition des Winithar. Seite 2 zeigt 7-zeilige Initiale mit Schnallen ohne Nieten, in der Mitte Treppenmuster, am unteren Ende ein austropfender Fortsatz. Weiterer Buchschmuck ist auf Seite 5, wo In nomine Di. summi in Halbunziale, gelb schattiert hervorgehoben und T(rea sunt que continentur in hac genealogia) an den Enden kleine Knospen, im Schaft vor der Kreuzung mit dem Querbalken Flechtband mit Ring verziert ist.
Die Handschrift entstand in der Abtszeit Werdos in St. Gallen und steht im Zusammenhang mit den Codices 10, 11, 40 und 44. Stilistische Verwandtschaft besteht auch mit den in Reichenau geschriebenen Texten des 9. Jahrhunderts.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 6. In: e-codices – Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz. Abgerufen am 19. Juni 2026.
- ↑ Scherrer Gustav, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875. In: e-codices – Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz. Abgerufen am 19. Juni 2026.