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Codex Sangallensis 1

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GattungBibel (AT)
AufbewahrungsortStiftsbibliothek St. Gallen
Entstehungsortvermutlich Paris
Entstehungszeit13. Jahrhundert
BeschreibstoffPergament
Umfang760 Seiten + II pp.
Format17 × 12–12,5 cm
SpracheLatein
Zeilenzahl50
Schriftin kleinster Schrift

Der Codex Sangallensis 1 ist eine Bibelhandschrift des Alten Testaments, die im 13. Jahrhundert vermutlich in Paris geschrieben wurde.[1]

«Biblia latina Veteris Testamenti (mit 16 Prologen des Hieronymus. Am Ende defekt von 1. Maccab. 4. 38 an). Vor dem Prolog zum Pentateuch (Desiderii mei) steht hier schon die Epistola Hieronymi Nr. 50 ad Paulinum (Frater Ambrosius etc.) Wie in den Incunabeldrucken der Vulgata; die Bibelhandschriften des IX. Jh. (No. 75 u. 76) fangen dagegen mit dem Prolog zu den Büchern Mosis an; ebenso der Codex Amiatinus.»

– Gustav Scherrer: Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen[2]

Das Pergament ist ausserordentlich fein und dünn und von sehr guter Qualität. Die Seiten weisen durchgehend zweifarbige Kolumnentitel und Kapitelnummern in Rot und Blau auf. Der Buchschmuck besteht aus Fleuronné-Initialen und Deckfarben-Initialen. Als Figuren werden auf Seite 9 das Hexaemeron, auf Seite 137 Moses, auf Seite 435 David mit Harfe, auf Seite 446 David, auf Seite 450 ein Narr, auf Seite 470 David und auf Seite 482 Salomo dargestellt.

In den Psalmen ist die liturgische Achtteilung des Psalters durch Deckfarbeninitialen besonders hervorgehoben.

Entstanden ist die Handschrift im 13. Jahrhundert. Als Entstehungsort wird Paris vermutet.

Einzelnachweise

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  1. ↑ St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1. In: e-codices – Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz. Abgerufen am 28. Mai 2026.
  2. ↑ Scherrer Gustav, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek von St. Gallen, Halle 1875. In: e-codices – Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz. Abgerufen am 19. Juni 2026.