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Chicomóztoc

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Darstellung der „Sieben Höhlen von Chicomóztoc“ in der Historia Tolteca-Chichimeca (1550)

Chicomóztoc („Ort der sieben Höhlen“) ist der Name des mythischen (oder noch nicht entdeckten) Ursprungsortes aller Nahuatl sprechenden Kulturen Mesoamerikas. Dies sind im Wesentlichen die sieben bedeutenden Völker im Hochtal von Mexiko: Xochimilcas, Chalcas, Tepaneken, Acolhuas, Tlahuicas, Tlaxcalteken und Mexicas. Doch werden auch weniger bedeutende Völker erwähnt: Cuitlahuicas, Mizquicas, Amecamecas, Huexotzincas, Matlazincas, Malinalcas und Cohuixtcas.

Legende bzw. Geschichte

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Alle diese Völkerschaften wären in der Zeit nach 1200 (nach anderer Meinung mehrere Jahrhunderte früher) von einer im Norden des Landes zu verortenden Stelle aufgebrochen und nach langen Wanderungen im Hochtal von Mexiko angekommen. Dies deckt sich mit den (letztlich jedoch unklaren) Überlieferungen der einzelnen Völkerschaften.

Als Ausgangspunkt wird in diesem Zusammenhang von der archäologischen Forschung manchmal die bei Villanueva im heutigen Bundesstaat Zacatecas gelegene Stätte La Quemada erwähnt, doch bleibt insgesamt vieles unklar. Auch der Ort San Isidro Culhuacan im Bundesstaat Guanajuato wird manchmal ins Spiel gebracht.

Commons: Chicomoztoc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien