Zum Inhalt springen

Charlie Fischer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Charlie Fischer (* im 20. Jahrhundert in St. Johann in Tirol) ist ein österreichischer Paukist und Schlagzeuger.

Fischer ist als freiberuflicher Musiker in allen Stilbereichen von der Barock- bis zur zeitgenössischen Musik aktiv und trat mit Ensembles wie dem Concentus Musicus Wien, Europa Galante, Il Giardino Armonico, I Barocchisti, dem Concerto Vocale Paris, dem Budapest Festival Orchestra, dem Münchener Kammerorchester, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Klangforum Wien und dem Ensemble Modern auf. Außerdem ist er Mitglied der Camerata Salzburg und des Freiburger Barockorchesters.

Als Jazzdrummer tritt er seit 1983 mit Florian Bramböck und den „Erben“, weiterhin mit Sal Nistico, Randy Brecker, Joe Lovano, Allan Praskin, Klaus Koch und anderen auf. Auf dem Gebiet der Improvisationsmusik arbeitete er u. a. mit Haimo Wisser, Burkhard Stangl, Franz Koglmann, Ernesto Molinari, Barry Guy, Gunter Schneider und Radu Malfatti zusammen. Mit Molinari und Stangl gründete er das Experimentaltrio Banana!. Duo-Projekte realisierte er u. a. mit Trilok Gurtu, Andrew Lawrence-King und Peter Waldner. Außerdem war er Mitglied der Volksmusik-Jazz-Gruppe Die Knödel.

Mit unterschiedlichen Partnern war er Gast bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Wien Modern, der Styriarte, den Donaueschinger Musiktagen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Osaka Music Festival und den Klangspuren Schwaz. Neben zahlreichen Hörfunk- und Fernsehaufnahmen ist er auf mehr als 100 CD-Einspielungen zu hören. Die Stadt Innsbruck zeichnete ihn 2004 mit dem Emil-Berlanda-Preis aus.