Chants
| Chants | ||||
|---|---|---|---|---|
| Studioalbum von Tau | ||||
|
Veröffent- |
||||
|
Fun in the Church | ||||
|
Format(e) |
Doppel-LP, CD, Download | |||
|
Titel (Anzahl) |
13 | |||
|
55:45 | ||||
|
Besetzung |
||||
| ||||
Chants ist ein Musikalbum des Ensembles Tau (Eigenschreibweise: TAU). Die Aufnahmen erschienen am 30. August 2024 auf dem Label Fun in the Church.
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Quintett Tau besteht aus bekannten Musikern der deutschen Jazz- und Improvisationsszene; hierzu gehören der Schlagzeuger Moritz Baumgärtner, der Saxophonist Philipp Gropper, der Keyboarder Philip Zoubek, Ludwig Wandinger, verantwortlich für Elektronik, und der Bassist Felix Henkelhausen, der Petter Eldh ersetzte. Chants ist das zweite Album des Ensembles, folgend auf Kreise (2020).
Titelliste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tau: Chants (Fun in the Church)[1]
- Dune 6:53
- Gongs 3:18
- Deadpan 5:10
- Wide Ends 4:03
- Ice Breaker 7:10
- Kore 5:21
- Stoner Beat 2:23
- Fulguration 3:44
- Stills (For Udo) 3:00
- Daddy Long Legs 2:45
- Styx 5:19
- Tempted Abyss 4:04
- Yesteryear 2:35
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Taus zweites Album Chants sei „ein Entdeckungs- und Erweckungserlebnis“, meint Jens Uthoff (Die Tageszeitung). Im Stück „Deadpan“ etwa würden eingangs die Synthesizer-Sounds brutzeln, irgendwann setze ein holpernder Beat ein, der einen Richtung Club-Dancefloor zieht, zwischendurch vernehme man orgelartige Klänge, zu all dem tobe sich ein Saxophon aus. In „Ice Breaker“ dann würden sich die Broken Beats überschlagen; es sei ein stotternder, stolpernder Rhythmus zu vernehmen, während die Synthesizer und das Saxophon mit flächigen, getrageneren Sounds einen Konterpart bildeten und sich wie ein Klangteppich darunter legten.[2]
Dezente Differenzen mit viel Schlagkraft seien, so Kristoffer Cornils (Musikexpress), die hauptsächliche Stärke dieser Band, die Improvisation und Komposition ebenso wie Jazz und elektronische Musik neu zusammendenken möchte. Hier würden nicht einfach Kontrabässe über Drum Machines gelegt; auf Chants sei wie schon beim Vorgänger die Verzahnung beider Genres viel integrativer. Die Musiker beherrschten ihre Instrumente zwar sehr gut, ordneten ihre Egos aber dem nach den ausdauernden Jam-Sessions entstandenen Editier-Marathons am Rechner erarbeiteten Endergebnissen unter. Die klängen „mal ambient und leicht, meistens aber fiebrig-flirrend und apokalyptisch, überbordend und doch zielgerichtet. Sehr zeitgemäß: Dark Jazz für die Gegenwart.“[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tau - Chants. In: Bandcamp. 9. Oktober 2024 (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Tau – Chants. In: Discogs. Abgerufen am 23. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Jens Uthoff: Neue Musik aus Berlin - Alle Richtungen. In: Die Tageszeitung. 24. September 2024, abgerufen am 23. Oktober 2026.
- ↑ Kristoffer Cornils: Tau: Chants. In: Musikexpress. 29. August 2024, abgerufen am 23. Oktober 2026.