Cestopagurus
| Cestopagurus | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cestopagurus | ||||||||||||
| Bouvier, 1897 |
Cestopagurus ist eine Gattung der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse mit fünf rezenten Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone, den Schelf und den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 0 und 613 m in den gemäßigten Breiten des Nordostatlantiks und Nordpazifiks, im westlichen Indopazifik und in den gemäßigten Breiten Australasiens.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung hat die Merkmale der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild (verknöcherter vorderer Teil des Carapax) ist bis zu 5 mm lang. Die Kiemen sind distal vierreihig. Die Scherenbeine sind ungleich groß, das rechte ist deutlich kräftiger. Die Coxa des letzten Pereiopoden trägt bei Männchen rechts eine lange Geschlechtsröhre, die sich bauchseitig nach links biegt. Die linke Coxa weist nur eine kurze Geschlechtsröhre auf. Die Hinterränder des Telsons verlaufen schräg oder gerade.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]
- Cestopagurus caeruleus Komai & Poupin, 2012
- Cestopagurus coutieri Bouvier, 1897
- Cestopagurus hinepuia Komai, Tsuchida & Clark, 2014
- Cestopagurus puniceus Komai & Takeda, 2005
- Cestopagurus timidus (Roux, 1830)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Cestopagurus Bouvier, 1897. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 12. Oktober 2026 (englisch).
- 1 2 Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Cestopagurus Bouvier, 1897. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 328 (englisch).