Zum Inhalt springen

Carl Conradi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Carl Conradi (* 30. Dezember 1874 in Barmen; † 17. November 1959 in Baden AG) war ein deutscher Architekt.[1]

Carl Conradi 1916 bei einem Jagdausflug

Carl Conradi entstammte einer Barmen-Elberfelder Architektenfamilie. Bereits Vater und Onkel waren bekannte Bauunternehmer; die Tätigkeit von Carl und seinem älteren Bruder Ludwig ist in Wuppertal und Umgebung von der Kaiserzeit bis nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen. Neben repräsentativen Villen für bedeutende Unternehmer der Region errichtete er ab Ende der 1920er Jahre Großbauten, die in den DARI-Bänden der Reihe Deutschlands Städtebau zu Barmen und Elberfeld angeführt sind. Conradi war Regierungsbaumeister und Mitglied im Verband deutscher Architekten und im Deutschen Werkbund. Während seines Studiums in Bonn wurde er Mitglied im Corps Hansea.[2]

Obwohl viele überlieferte Bauten inzwischen unter Denkmalschutz stehen, ist das Werk der Architektenfamilie noch nicht wissenschaftlich aufbereitet.

Villa Springorum (1924)
Huyssens-Stiftung (1936)

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Udo Garweg: Wuppertaler Künstlerverzeichnis. Von der Heydt-Museum, Wuppertal 2000, ISBN 3-89202-042-6.
  2. ↑ Kösener Korpslisten
  3. 1 2 3 4 5 6 Hermann Ehlgoetz (Hrsg.): Deutschlands Städtebau – Ruhrland. DARI, Berlin-Halensee 1925, DNB 361655169.
  4. ↑ Haus Höhe. Eintrag im DDA-Architekturführer Wuppertal (Memento vom 21. Juni 2015 im Internet Archive)
  5. ↑ Manuel Praest: Leben im Denkmal (25): Ein wahrer Wohntraum auf der Kaiserhöhe. In: Westdeutsche Zeitung. 17. April 2014, abgerufen am 17. Januar 2025.
  6. ↑ Haus Lembach | Stadt Viersen. Abgerufen am 17. Januar 2025.
  7. ↑ Bethesda-Krankenhaus. Eintrag im DDA-Architekturführer Wuppertal (Memento vom 21. Juni 2015 im Internet Archive)
  8. ↑ Helmut Weihsmann: Bauen unterm Hakenkreuz. Promedia, Wien 1998, ISBN 3-85371-113-8.