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Buchblock

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Buchblock mit Fitzbünden und Heftbändern vor dem Einbinden in die Buchdecke

Der Buchblock besteht aus den bedruckten, gefalzten, klebegebundenen, fadengehefteten oder drahtgehefteten und unbeschnittenen einzelnen Bogen bzw. beschnittenen Blättern – den Lagen – eines Buches. Die erste/oberste Seite des Buchblocks kann die Titelseite, der Schmutz- oder Vortitel oder auch ein Kupfertitel sein.

Vorher wurden die Lagen in der Buchbinderei zusammengetragen (kollationiert). Für die Fertigstellung des Buches oder der Broschur hängt man den Buchblock in eine Buchdecke oder in einen Buchumschlag ein. So wird der Buchblock mit dem Einband verbunden.

Der Buchblock wurde bis um 1850 mit dem Beschneidzeug das aus dem Beschneidehobel und dem Beschneidstock bestand, beschnitten bzw. abgehobelt. Erste manuell bediente Papierschneidemaschinen, Beschneidemaschinen oder Stapelschneider, auch Papierguillotine wirken über Hebelkraft und/oder Schwungräder.

Buchblockschneidemaschine der Maschinenfabrik A. Hogenforst noch ohne Schneidemesser
Cutting Machine
Musée de l'imprimerie de Nantes: Historische Papierschneidemaschine

Heute sind in der industriellen Buchherstellung digitale Dreimesserschneidemaschinen üblich.

Moderner Stapelschneider

Die Bestandteile des Buchblocks sind:

Wikibooks: Buchbinden – Lern- und Lehrmaterialien