Die seit 1999 bestehende[6] deutsche Tochter Dangaard Telecom Germany GmbH war mit einem Umsatz von rund 380 Millionen Euro (2004)[7] sowie 517 Mio. Euro (2006)[8] und 180 Mitarbeitern (2006)[9] eines der größten Unternehmen der Region Trier.[6]Firmensitz ist Trier.[9]
Der TK-Distributor Brightpoint hatte die Mehrheit an seinem dänischen Konkurrenten Dangaard Telecom übernommen. Die Transaktion wurde in Form eines Aktientausches abgewickelt.[10] Dangaard erhielt im Gegenzug einen Anteil von 37 Prozent an Brightpoint sowie drei Posten im Aufsichtsrat. Chef des fusionierten Unternehmens wurde der bisherige Brightpoint-CEO Robert J. Laikin. Firmensitz ist Plainfield im US-Bundesstaat Indiana. Die Europazentrale bleibt in Dänemark.[10] Dangaard-CEO Steen F. Pedersen wird künftig als Präsident das Europageschäft leiten.
Das neue Branchenschwergewicht erwirtschaftete Unternehmensangaben zufolge 2006 einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden US-Dollar und einen geschätzten operativen Gewinn von 106 Millionen Dollar. Zusammen verkauften die beiden TK-Distributoren 2006 mehr als 64 Millionen Geräte.[11] Die Transaktion wurde Anfang August 2007 abgeschlossen.[10][12] Ab 2008 traten beide Unternehmen unter dem gemeinsamen Namen Brightpoint auf.[13] In Trier befand sich weiterhin das Logistikzentrum von Brightpoint in Deutschland. 2008 beschäftigte Brightpoint Germany in Trier 186 Mitarbeiter.[14]
Brightpoint erzielte 2011 einen Umsatz von 5,24 Mrd. Euro und einen Gewinn von 48,8 Mio. Euro. Es handelte mit 112,2 Mio. Geräten.[15]
Im Oktober 2012 wurde Brightpoint für 840 Mio. US-$ von Ingram Micro übernommen.[16] Sechs seiner obersten Führungskräfte erhielten eine Abfindung von 30,7 Mio. US-$.[17]
Das Brightpoint Logistikzentrum in Trier beschäftigte 2012 170 Mitarbeiter.[18]
2013 wurde die Marke Brightpoint in Ingram Micro Mobility umbenannt.[16]
Das Logistikzentrum in Trier wurde 2014 geschlossen und durch das Logistikzentrum von Ingram Micro in Straubing ersetzt.[16]