Blauringkuckuck
| Blauringkuckuck | ||||||||||||
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Blauringkuckuck | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Phaenicophaeus viridirostris | ||||||||||||
| (Jerdon, 1840) |
Der Blauringkuckuck[1] oder Kleiner Grünschnabelkuckuck (Phaenicophaeus viridirostris) ist eine Vogelart aus der Familie der Kuckucke (Cuculidae) und gehört zur Gattung der Malkohas (Phaenicophaeus).[2]
Er kommt auf der indischen Halbinsel von Goa und Odisha bis Sri Lanka, auch in Gujarat und Maharashtra und ist ein Standvogel.
Sein Verbreitungsgebiet umfasst Sekundärwald, mit Dornengewächsen oder anderen Büschen, gerne mit Euphorbia antiquorum, bestandene Flächen.[3][4][5]
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Blauringkuckuck ist etwa 39 cm groß und wiegt 77 g. Der Kuckuck ist grünlich gefärbt mit hellgrünem Schnabel. Der Kopf ist schiefergrau, die Flügel sind glänzend blau-grün, Brust und Kehle sind dunkelgrau mit hellgrauen Strukturierungen. Der unbefiederte blaue Augenfleck und der lange, gestufte Schwanz schwarz mit weißen Spitzen sind charakteristisch.[5][3]
Geografische Variation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Art ist monotypisch.[2][3]
Stimme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der seltene Ruf des Männchens wird als krächzendes “kraa” beschrieben.[3][5]
Lebensweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Nahrung besteht aus großen Insekten, Raupen, Grashüpfern, Fangschrecken, Zikaden, Käfern, auch Eidechsen und Früchten.
Die Brutzeit liegt hauptsächlich zwischen März und Mai, ist aber das ganze Jahr über möglich. Das Nest ist eine dicke, mit grünen Blättern ausgelegte Schale dicht am Boden bis 1–2 m Höhe. Normalerweise werden zwei kalkweiße rundliche Eier gelegt.[3][5]
Gefährdung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Blauringkuckuck gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[6]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johannes Erhitzøe, Clive F. Mann, Frederik P. Brammer, Richard A. Fuller: Cuckoos of the World. Christopher Helm, London 2012, ISBN 978-0-7136-6034-0.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ H. Barthel, Ch. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Deutsche Namen der Vögel der Erde Vogelwarte Bd. 58, S. 1–214, 2020
- 1 2 Avibase
- 1 2 3 4 5 R. B. Payne: Blue-faced Malkoha (Phaenicophaeus viridirostris), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Phaenicophaeus viridirostris
- ↑ R. Grimmett, T. Inskipp: Birds of Northern India. Helm Field Guides, 2017, ISBN 978-0-7136-5167-6
- 1 2 3 4 S. Ali: The Book of Indian Birds. Bombay Natural History Society, Oxford university Press, 13. Aufl. 2002, ISBN 978-0-19-566523-9
- ↑ Phaenicophaeus viridirostris in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2024. Eingestellt von: BirdLife International, 2024. Abgerufen am 5. Mai 2026.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Blauringkuckuck (Phaenicophaeus viridirostris) bei Avibase
- Blauringkuckuck (Phaenicophaeus viridirostris) auf eBird.org
- xeno-canto: Tonaufnahmen – Blauringkuckuck (Phaenicophaeus viridirostris)
- Blue Faced Malkoha (Phaenicophaeus viridirostris) in der Encyclopedia of Life. (englisch).
- Macaulay Library
- Blauringkuckuck auf oiseaux.net (französisch)
- Blauringkuckuck auf Briefmarken