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Birgit Stauber

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Birgit Stauber at Teddy Awards, 2016
Birgit Stauber, 2016

Birgit Stauber ist eine österreichische Schauspielerin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Filmproduzentin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Stauber studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien zunächst Musical und anschließend Musiktheaterregie. Ihr Studium schloss sie mit einem Master of Arts ab. Zusätzlich studierte sie Schauspiel bei Eric Morris in Los Angeles.

Stauber begann ihre professionelle Schauspielkarriere Mitte der 1990er Jahre. Zu ihren frühen Fernsehrollen gehörten Auftritte in Serien und Fernsehfilmen wie "Hofrat Geiger"[1], Der Bergdoktor, Kommissar Rex und Klinik unter Palmen.

Einem größeren Fernsehpublikum wurde sie durch ihre Hauptrolle als Christina "Chris" Rabe in der Action-Serie Wilde Engel (2002–2003) bekannt. Im französischsprachigen Raum wurde die deutsche Version von Charlie´s Angels unter dem Titel Anges de choc[2] ausgestrahlt. 2003 wurde Wilde Engel mit einem Taurus Stunt Award in der Kategorie Best Action in a Foreign Film ausgezeichnet[3].

Sie spielte die Hauptrolle in Auf bösem Boden und war in den 2000er Jahren u. a. in Das Glück am anderen Ende der Welt, SOKO Kitzbühel, Gestüt Hochstetten/Trakehnerblut und Der Krieg und ich zu sehen.[4]

Drehbuch, Regie und Produktion

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Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist Stauber als Drehbuchautorin, Regisseurin[5] und Produzentin tätig. 2008 schrieb und produzierte sie den Kurzfilm Adieu Bonjour. Sie gründete die Leyendas GmbH in Berlin und entwickelt und produziert eigene Film- und Serienstoffe.

2015 erhielt sie für die Entwicklung des Spielfilms Freak City gemeinsam mit Andreas Kannengießer ein Wim Wenders Stipendium[6]. Der Film basiert auf dem Jugendroman von Kathrin Schrocke und wurde von Kannengießer inszeniert. Stauber war Drehbuchautorin und Produzentin. Freak City feierte im Oktober 2020 bei den Internationalen Hofer Filmtagen Premiere.

Engagement in der Filmbranche

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2019 bis 2022 war Stauber Vorstandsmitglied von Pro Quote Film, um sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Inklusion in der Filmbranche zu engagieren[7].

2022 war sie Jurorin der International Emmy Awards.

2024 wurde sie Mitglied der European Film Academy.[8]

Stauber wurde u. a. für den österreichischen Film- und Fernsehpreis Romy als Shooting Star nominiert.

2015 erhielt sie für die Entwicklung von Freak City gemeinsam mit Andreas Kannengießer ein Wim Wenders Stipendium[9]. 2017 gewinnt sie für ihre Rolle in Another Day in Paradise die Auszeichnung Best Actress in a Drama bei den Actors Awards in Los Angeles[10]. 2018 gewinnt sie, ebenfalls für Another Day in Paradise, gemeinsam mit Kollegin Naomi Beukes in der Kategorie Best Duo bei den Los Angeles Film Awards.[11]

Filmografie (als Schauspielerin)

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  • 1996: Alte Liebe – Neues Glück (Hofrat Geiger) (Fernsehfilm)
  • 1997: Der Bergdoktor (Folge: Ein Zirkuskind); Fernsehserie
  • 1998: Kommissar Rex (Folge: Mosers Tod); Fernsehserie
  • 1999: Klinik unter Palmen (Folge: Böses Blut); Fernsehreihe
  • 2001: Legion of the Dead (Kinofilm)
  • 2002: Wilde Engel (Fernsehfilm)
  • 2003: Liebe ist möglich (Kinofilm)
  • 2003: Wilde Engel (Folgen: Der Kronzeuge, Nichts geht mehr, Bankrott, Die Spezialistin, Der Maulwurf, Die Waffe, 4 Stunden bis zum Tod, Grossmanns Koffer)
  • 2004: Grauzone
  • 2005: Schlosshotel Orth (Folge: Der Preis des Erfolges); Fernsehserie
  • 2006: Auf bösem Boden (Kinofilm)
  • 2007: Das Glück am anderen Ende der Welt (Fernsehfilm)
  • 2010: SOKO Wismar (Folge: Blinder Zeuge); Fernsehserie
  • 2011: Frühlingserwachen
  • 2012: Heiter bis tödlich – Hubert und Staller (Folge: Das Huhn, das faule Eier legt); Fernsehserie
  • 2013: The Centre – I’m Still Down Here (Web-Serie)
  • 2014: Das Geheimnis der Hebamme (Fernsehfilm)
  • 2016: SOKO Kitzbühel (Folge: Der schönste Tag); Fernsehserie
  • 2017: Another Day in Paradise (Web-Serie)
  • 2017: Trakehnerblut (Fernsehserie)
  • 2019: Der Krieg und ich (Kinder- und Jugendreihe)
  • 2020: Inga Lindström: Das gestohlene Herz (Fernsehreihe)
  • 2020: Freak City
Commons: Birgit Stauber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Der Österreichische Film. Abgerufen am 16. Dezember 2025.
  2. ↑ Anges de choc / Wilde Engel in Frankreich. Abgerufen am 21. September 2026.
  3. ↑ Taurus Award. Abgerufen am 21. September 2026.
  4. ↑ Auf bösem Boden - IMDb. Abgerufen am 21. September 2026.
  5. ↑ Mitglied Bundesverband Regie. Abgerufen am 21. September 2026 (deutsch).
  6. ↑ Wim Wenders Stipendium 2015. Abgerufen am 21. September 2026 (deutsch).
  7. ↑ Gespräch mit ProQuote Film über Geschlechtergerechtigkeit vor und hinter der Kamera. In: KINEMA KOMMUNAL. März 2022, abgerufen am 21. September 2026 (deutsch).
  8. ↑ Academy new members 2024: check the full list. In: europeanfilmacademy.org, 6. Mai 2024.
  9. ↑ 2015 | Wim Wenders Stiftung. Abgerufen am 16. Dezember 2025.
  10. ↑ DECEMBER 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2025 (englisch).
  11. ↑ December 2017. Abgerufen am 16. Dezember 2025 (englisch).