Birgit Kimmig
Birgit Kimmig (* 4. September 1969 in Bad Säckingen) ist eine deutsche Geologin.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Birgit Kimmig studierte Geologie und Paläontologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie an der University of Oregon in Eugene/USA. Das Studium schloss sie in Freiburg mit einer Diplomarbeit zu sediment-petrographischen sowie faziellen Untersuchungen an Seesedimenten des Rotliegenden im Saar-Nahe-Becken ab.[1]
Kimmig arbeitete bereits während ihres Studiums am Geologischen Landesamt in Freiburg als wissenschaftliche Hilfskraft. 1997 folgte eine feste Anstellung im Referat Rohstoffgeologie. Ein Forschungsjahr an der Universität Tübingen und eine Abordnung von 2016 bis 2018 an das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart schlossen sich an, 2019 wurde sie zur Leiterin des Referats für Landesrohstoffgeologie am Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg ernannt.
Sie war dort an der Erkundung und Bewertung oberflächennaher mineralischer Rohstoffe sowie der Veröffentlichung einer Vielzahl von Karten mineralischer Rohstoffe und Rohstoffberichten sowie der Erkundung von Naturwerksteinen für das Land Baden-Württemberg beteiligt. Auch eine Datenbank Rohstoffgewinnungsstellen wurde in Zusammenarbeit mit den Regionalverbänden des Landes zur Rohstoffsicherung in Baden-Württemberg mit ihrer Mithilfe dort aufgebaut.
Kimmig übernahm am 1. Juli 2024 die Leitung des LGRB.[2] Sie ist damit die erste Frau in der langjährigen Geschichte des Geologischen Dienstes von Baden-Württemberg, die die Position der obersten Landesgeologin innehat.[3]
Zu ihrem Aufgabengebiet als Abteilungspräsidentin gehört unter anderem die Teilnahme an öffentlichen Anhörungen, zum Beispiel im Umweltausschuss zum Thema Tiefe Geothermie in Baden-Württemberg.[4]
Birgit Kimmig ist auch im sozialen Bereich aktiv, so hat sie 2007 den Förderverein Mon Devoir in Freiburg mitgegründet, der sich für Kinder und Jugendliche in Togo engagiert.[5][6]
Schriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- WERNER, W., WITTENBRINK, J., BOCK, H. & KIMMIG, B. (2013), unter Mitarbeit von GRÜNER, F., STEIN, K. - J., KOCH, R., HILDEBRANDT, L. & REIFF, W.: Naturwerksteine aus Baden-Württemberg – Vorkommen, Beschaffenheit und Nutzung. – 765 S., 1248 Abb., 45 Tab.; Freiburg i. Br. (L.-Amt. Geol., Rohst. Bergbau, Hrsg.). — ISBN 978-3-00-041100-7.[7]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Über uns. Expertengruppe-Schweizer-Tiefenlager (ESchT), abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ Birgit Kimmig übernimmt Leitung des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau. Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB), 1. Juli 2024, abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ Kathrin Blum: Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg hat erstmals eine Frau an der Spitze. In: Badische Zeitung. 16. Juli 2024, abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ Umweltausschuss trifft sich zu öffentlicher Anhörung zum Thema Tiefe Geothermie in Baden-Württemberg. Landtag Baden-Württemberg, 27. September 2024, abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ Mon Devoir – Schule in Togo. Förderverein Mon Devoir e.V., abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ Claudia Füßler: Die Freiburgerin Birgit Kimmig engagiert sich für eine Schule im afrikanischen Agoè-Zongo. In: Badische Zeitung. 11. Januar 2023, abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ https://www.lgrb-bw.de/download_pool/lgrbn_0314.pdf LGRB-Nachricht Nr. 03/2014
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kimmig, Birgit |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Geologin |
| GEBURTSDATUM | 1970 |
| GEBURTSORT | Bad Säckingen |