Zum Inhalt springen

Birgit Kimmig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Birgit Kimmig (* 1970 in Bad Säckingen) ist eine deutsche Geologin.

Birgit Kimmig studierte Geologie und Paläontologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie an der University of Oregon in Eugene/USA. Das Studium schloss sie in Freiburg mit einer Diplomarbeit zu sediment-petrographischen sowie faziellen Untersuchungen an Seesedimenten des Rotliegenden im Saar-Nahe-Becken ab.[1]

Kimmig arbeitete bereits während ihres Studiums am Geologischen Landesamt in Freiburg als wissenschaftliche Hilfskraft. 1997 folgte eine feste Anstellung im Referat Rohstoffgeologie. Ein Forschungsjahr an der Universität Tübingen und eine Abordnung von 2016 bis 2018 an das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart schlossen sich an, 2019 wurde sie zur Leiterin des Referats für Landesrohstoffgeologie am Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg ernannt.

Sie war dort an der Erkundung und Bewertung oberflächennaher mineralischer Rohstoffe sowie der Veröffentlichung einer Vielzahl von Karten mineralischer Rohstoffe und Rohstoffberichten sowie der Erkundung von Naturwerksteinen für das Land Baden-Württemberg beteiligt. Auch eine Datenbank Rohstoffgewinnungsstellen wurde in Zusammenarbeit mit den Regionalverbänden des Landes zur Rohstoffsicherung in Baden-Württemberg mit ihrer Mithilfe dort aufgebaut.

Kimmig übernahm am 1. Juli 2024 die Leitung des LGRB.[2] Sie ist damit die erste Frau in der langjährigen Geschichte des Geologischen Dienstes von Baden-Württemberg, die die Position der obersten Landesgeologin innehat.[3]

Zu ihrem Aufgabengebiet als Abteilungspräsidentin gehört unter anderem die Teilnahme an öffentlichen Anhörungen, zum Beispiel im Umweltausschuss zum Thema Tiefe Geothermie in Baden-Württemberg.[4]

Birgit Kimmig ist auch im sozialen Bereich aktiv, so hat sie 2007 den Förderverein Mon Devoir in Freiburg mitgegründet, der sich für Kinder und Jugendliche in Togo engagiert.[5][6]

  • WERNER, W., WITTENBRINK, J., BOCK, H. & KIMMIG, B. (2013), unter Mitarbeit von GRÜNER, F., STEIN, K. - J., KOCH, R., HILDEBRANDT, L. & REIFF, W.: Naturwerksteine aus Baden-Württemberg – Vorkommen, Beschaffenheit und Nutzung. – 765 S., 1248 Abb., 45 Tab.; Freiburg i. Br. (L.-Amt. Geol., Rohst. Bergbau, Hrsg.). — ISBN 978-3-00-041100-7.[7]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. https://escht.de/ueberuns Expertengruppe-Schweizer-Tiefenlager: Birgit Kimmig
  2. https://www.lgrb-bw.de/aktuelles/birgit-kimmig-leitung-LGRB Birgit Kimmig übernimmt Leitung des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau
  3. https://www.badische-zeitung.de/das-landesamt-fuer-geologie-rohstoffe-und-bergbau-in-freiburg-hat-erstmals-eine-frau-an-der-spitze Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau in Freiburg hat erstmals eine Frau an der Spitze
  4. https://www.landtag-bw.de/de/aktuelles/pressemitteilungen/umweltausschuss-trifft-sich-zu-oeffentlicher-anhoerung-zum-thema-tiefe-geothermie-in-baden-wuerttemberg--419830 26.09.2024 Umweltausschuss trifft sich zu öffentlicher Anhörung zum Thema Tiefe Geothermie in Baden-Württemberg
  5. https://www.mon-devoir.de/
  6. https://www.badische-zeitung.de/die-freiburgerin-birgit-kimmig-engagiert-sich-fuer-eine-schule-im-afrikanischen-ago-zongo Die Freiburgerin Birgit Kimmig engagiert sich für eine Schule im afrikanischen Agoè-Zongo
  7. https://www.lgrb-bw.de/download_pool/lgrbn_0314.pdf LGRB-Nachricht Nr. 03/2014