Birgit Hutter

Birgit Hutter (* 26. April 1941 in Wien) ist eine österreichische Kostümbildnerin. 2017 erhielt sie den Platin-Romy für ihr Lebenswerk.
Tätigkeit und Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Birgit Hutter studierte Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien sowie an der Art Students League in New York City. Ihr Diplom erhielt sie in der Klasse für Bühnenbild und Kostüm an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Zudem absolvierte sie ein Studium der Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Sie arbeitete als Assistentin bei Vivienne Westwood und Marc Bohan und lehrte an der Hochschule für Angewandte Kunst Wien bei Paolo Piva. Birgit Hutter war seit den 1970er Jahren in zahlreichen Produktionen als Kostümbildnerin für Film, Fernsehen und Theater tätig.
Familie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Birgit Hutter war mit dem österreichischen Maler Wolfgang Hutter verheiratet, mit dem sie drei Kinder hat, darunter der Schauspieler Xaver Hutter und der Maler Andreas Hutter[1]. Insgesamt hat sie vier Kinder.[2] Seit 2018 ist sie mit dem Regisseur Xaver Schwarzenberger liiert, mit dem sie ab 1979 an einigen seiner Filme gearbeitet hat.[3][4]
Kostümbilder für Film und TV (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2022: Der Tod kommt nach Venedig (Fernsehfilm)
- 2020: Vier zauberhafte Schwestern
- 2018: Das Wunder von Wörgl
- 2018: Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft
- 2017: Arthur & Claire
- 2014: Eine Liebe für den Frieden – Bertha von Suttner und Alfred Nobel
- 2013: Die schwarzen Brüder
- 2012: Der Teufelsgeiger
- 2011: Eine wen iig, dr Dällebach Kari
- 2010: Das Mädchen auf dem Meeresgrund
- 2009: Goethe!
- 2008: Böses Erwachen
- 2007: Der Bibelcode
- 2007: Das jüngste Gericht
- 2007: Nordwand
- 2006: Klimt
- 2003: Tödlicher Umweg
- 2003: Die Rückkehr des Tanzlehrers
- 2001: Epsteins Nacht
- 1999: Gripsholm
- 1998: Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz
- 1997: Single Bells
- 1996: 9 1/2 Wochen in Paris
- 1996: Lamorte
- 1993: Mesmer
- 1992: Der Salzbaron
- 1991: Wilde Orchidee 3
- 1987: Ignaz Semmelweis – Arzt der Frauen
- 1986: Das weite Land
- 1983: Eine blaßblaue Frauenschrift
- 1982: Herrenjahre
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1988: Deutscher Filmpreis (Filmband in Gold) für Das weite Land (Beste Ausstattung/Kostüme – gemeinsam mit Béatrice Stein-Leppert und Ina Peichl)
- Romyverleihung 2017 – Akademiepreis Platin-Romy für das Lebenswerk[5]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Matthias Raftl: Andreas Hutter: Bio. In: andreashutter.at. Abgerufen am 31. Mai 2026 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Barbara Petsch: Kostümbildnerin Hutter: „Ich bin sehr glücklich – und gern alt!“ In: diepresse.com. 7. Januar 2019, abgerufen am 31. Mai 2026.
- ↑ Julia Pfligl: Regisseur Xaver Schwarzenberger verrät die Geheimnisse um "Single Bells". In: kurier.at. 20. Dezember 2020, abgerufen am 22. Mai 2026.
- ↑ Angelika Hager: Frisch verliebt mit 80 plus. In: profil.at. 7. April 2026, abgerufen am 31. Mai 2026.
- ↑ Kurier: ROMY Akademie ehrt Birgit Hutter mit Platin-Auszeichnung. Artikel vom 20. März 2017, abgerufen am 20. März 2017.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hutter, Birgit |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Kostümbildnerin |
| GEBURTSDATUM | 26. April 1941 |
| GEBURTSORT | Wien |