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Birgit Althans

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Birgit Althans (* 1960[1]) ist eine deutsche Erziehungswissenschaftlerin und Hochschullehrerin an der Kunstakademie Düsseldorf.

Leben und Wirken

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Althans studierte Diplom-Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.[2] Nach Abschluss ihres Studiums wurde sie 1998 mit der Arbeit Der Klatsch, die Frauen und das Sprechen bei der Arbeit 1998 von der Freien Universität Berlin zur Dr. phil. promoviert. Anschließend verblieb sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie an der Freien Universität Berlin und arbeitete zusätzlich im DFG-Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“. 2005 schloss sie in Berlin ihre Habilitation mit der Arbeit Das maskierte Begehren Sozialreformerinnen zwischen Sozialarbeit und Management ab und vertrat bis 2006 den dortigen Lehrstuhl für Anthropologie und Erziehung, ab 2006 den Lehrstuhl für Erwachsenenbildung. Von 2006 bis 2008 forschte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ und im DFG-Projekt „Repräsentationen der Geburt“ an der Freien Universität Berlin.

2008 wurde Althans von der Universität Trier auf den Lehrstuhl für Sozialpädagogik berufen, den sie bis 2013 innehatte. 2013 wechselte sie an die Leuphana Universität Lüneburg, wo sie Inhaberin des Lehrstuhls für Empirische Grundschulpädagogik mit dem Schwerpunkt Genderforschung war. Seit 2018 hat sie schließlich einen Lehrstuhl für Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf inne.

Althans’ Forschungsschwerpunkte liegen vor allem im Bereich pädagogischen und historischen Anthropologie, der Gender- und Diversitätsforschung, der kulturwissenschaftlichen Forschung in der Erziehungswissenschaft und der frühen Managementgeschichte und Organisationstheorie. Insbesondere befasste sie sich mit der kulturgeschichtlichen Auswirkung von Klatsch und Tratsch.[3][4] Zudem leitete sie Forschungsprojekte zu den Themen „Waste Land? Ländlicher Raum als Affektraum und kulturelle Bildung als Pädagogik der Verortung“, „Materialität von Geschlecht und pädagogischer Autorität. Interferenzen von Körpern und Dingen in Bildungsinstitutionen“ und „Transkulturelle Bildungspraktiken im postmigrantischen Theater und in der Schule – Method-Mixing als Transmission“.

Publikationen (Auswahl)

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  • Der Klatsch, die Frauen und das Sprechen bei der Arbeit. Campus, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-593-36633-3 (Dissertation).
  • Das maskierte Begehren: Frauen zwischen Sozialarbeit und Management. Campus, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-593-37992-0.
  • mit Mirjam Lewandowsky, Fiona Schrading und Janna R. Wieland: Wastelands? Kultur und Affekträume auf dem Land. De Gruyter, Berlin 2025, ISBN 978-3-11-138984-4.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Birgit Althans, abgerufen am 29. September 2026.
  2. ↑ WASTELAND? LÄNDLICHER RAUM ALS AFFEKTRAUM UND KULTURELLE BILDUNG ALS PÄDAGOGIK DER VERORTUNG, abgerufen am 29. September 2026.
  3. ↑ Gossip ist besser als sein Ruf, abgerufen am 29. September 2026.
  4. ↑ Gerüchte im Büro: Klatsch hat auch was Positives, abgerufen am 29. September 2026.