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Biermarke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Biermarke einer Studentenverbindung
Biermarken auf einem Zählbrett im Kölner Gasthaus Töller.

Biermarken sind Wertmarken für eine bestimmte Menge Bier. Es handelt sich dabei um meist runde, aus Metall (häufig Messing oder Aluminium) geprägte Marken. Sie tragen auf einer Seite meist das Markenzeichen bzw. den Namen einer Brauerei oder den Namen der Gastwirtschaft, in der sie verwendet werden. Sie werden von Numismatikern gesammelt.

Als Wertmarke wurden Biermarken früher in den meisten Gaststätten Deutschlands verwendet.[1] Da diese Verwendungsart mit dem Aufkommen der Registrierkasse in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark zurückging, ist sie heute vor allem noch auf Volksfesten (unter anderem dem Oktoberfest) anzutreffen.

Auch bei Studentenverbindungen werden Biermarken verwendet, insbesondere zur Abrechnung des Bierkonsums der Mitglieder auf dem Korporationshaus und als Wertmarke im Rahmen von Kneipen und Kommersen. Diese Biermarken tragen meist den Namen der Verbindung und ihren Zirkel.[2]

Einzelnachweise

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  1. Helfried Ehrend: Speyerer Biermarken, in: Speyerer numismatische Beiträge, 1/1996, S. 7.
  2. Werner Helmut Stahl: Frankfurter Marken & Zeichen. Historisches Museum Frankfurt am Main 2004. S. 63.