Zum Inhalt springen

Bernhard Buttmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Bernhard Buttmann (* 1958 in München) ist ein deutscher Organist und Musikpädagoge.

Leben und Wirken

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernhard Buttmann erhielt frühzeitig eine musikalische Ausbildung in Klavier und Orgel. Er studierte an der Musikhochschule in München Konzertfach Orgel bei Hedwig Bilgram und Evangelische Kirchenmusik und Dirigieren bei Hermann Michael. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse von Michael Schneider, Flor Peeters und Albert de Klerk.[1]

1985 war er Kirchenmusiker an der Christuskirche Bochum und arbeitete mit den Bochumer Symphonikern zusammen. Er initiierte die Bochumer Orgeltage und die Bochumer Bach-Tage und konzipierte die Klais-Orgel im Audimax der dortigen Ruhr-Universität.[2] Er war zudem von 1987 bis 1994 Dirigent des Bielefelder Musikvereins und leitete einige Jahre eine Orgelklasse an der Musikhochschule Dortmund.[1]

Von 2002 bis 2023 war Buttmann als Kirchenmusikdirektor an St. Sebald in Nürnberg tätig und unterrichtete als Professor an der Musikhochschule Nürnberg.[1]

Einspielungen (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Max Reger: Das gesamte Orgelwerk (Oehms)
  • Enjott Schneider: Geistliche Musik (Ambiente)
  • Louis Vierne: Die 24 Pieces de Fantaisie (Motette)

Bernhard Buttmann ist Preisträger von folgenden Wettbewerben:

  • Internationaler Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb, Leipzig (1980)
  • Internationaler Anton-Bruckner-Wettbewerb, Linz (1982)
  • Internationaler Karl-Richter-Wettbewerbs, Berlin (1988)

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 3 Vita von Bernhard Buttmann auf der Website des Münchner Orgelsommers, abgerufen am 18. November 2025.
  2. Musik-Orgel. In: Musisches Zentrum. Abgerufen am 21. November 2025.