Bernd Preinfalk

Bernd Preinfalk (* 16. November 1966 in Freistadt) ist ein österreichischer Komponist und Musiker.
Leben und Werk
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Nach jahrelanger Tätigkeit als Kontrabassist im Feld improvisierter und komponierter Musik, wandte sich Preinfalk 1992 nach einer Konzerttournee durch Russland fast ausschließlich der Komposition zu. Nach einem Selbststudium – unterstützt von immer wieder begleitenden Konsultationen von Komponisten der zeitgenössischen Musik – entstanden seit Ende der neunziger Jahre zahlreiche Werke im Bereich Kammermusik, Orchester- und Chormusik, die von namhaften Interpreten im In- und Ausland aufgeführt werden.[1][2][3][4]
2013 gründete er mit dem Komponisten Peter Androsch das Musikfestival Landgänge, welches bis 2025 jährlich in Freistadt und den beiden Kirchen von St. Peter bei Freistadt stattfand.[5]
Aus dieser Tätigkeit entstand zusammen mit Peter Androsch die Gruppierung n:eam (Netzwerk europäischer avancierter Musik), die mit Kooperationspartnern in Italien und Deutschland eine rege Zusammenarbeit unterhält. Seit 2012 erscheinen seine Werke ausschließlich im Verlag edition kulturquartier[6].
Neben seiner kompositorischen Tätigkeit[7][8][9] bildet Bernd Preinfalk seit 2007 gemeinsam mit Didi Bruckmayr und Peter Androsch die Band Dr. Didi, welche 2017 eine Konzertreise in die USA führte.[10]
Preinfalk lebt in Liebenthal und Linz.
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2001: Stipendium der Margarethen–Stiftung Höfgen Kaditzsch, Sachsen
- 2001: Atelier–Stipendium des Landes Oberösterreich in Paliano
- 2004: Atelier–Stipendium des Landes Oberösterreich, Villa Stonborough-Wittgenstein, Gmunden
- 2005: Anton Bruckner–Stipendium des Landes Oberösterreich[11]
- 2006: Kompositionsstipendium vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur[6]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2007 Fama crescit eundo, Grimma-Kaditzsch: Denkmalschmiede Höfgen
- 2017 Landgänge, edition kulturquartier
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Duisburger Philharmoniker: Romantischer Gestus und neuer Ausdruck ( vom 3. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 3. September 2017
- ↑ ruhrjazz.net: EarFest 2016 ( vom 3. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 3. September 2017
- ↑ weimar.de: Vivat-Liszt-Tour in Weimar ( vom 3. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 6. September 2020
- ↑ rp-online.de vom 17. März 2015: Unglaublich eindringliche Darstellung; abgerufen am 3. September 2017
- ↑ Michael Wruss: St. Peter bei Freistadt: Eindrucksvoller Schlussakkord für die "Landgänge". In: OÖ Nachrichten. 11. August 2025, abgerufen am 15. März 2025.
- 1 2 kulturquartier.at: Bernd Preinfalk ( vom 3. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 3. September 2017
- ↑ dorftv.at: Bernd Preinfalk after illusion; abgerufen am 6. September 2020
- ↑ Anja Schröder spielt Flucht 4-6 von Bernd Preinfalk; abgerufen am 6. September 2020
- ↑ dorftv.at: Bernd Preinfalk devant I-IV für Kontrabass solo; abgerufen am 6. September 2020
- ↑ Austria Cultural Forum: Concert Dr. Didi: IN EFFIGIE ( vom 3. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 3. September 2017
- ↑ Landeskorrespondenz Nr. 15 vom 18. Jänner 2006 ( vom 3. September 2017 im Internet Archive); abgerufen am 6. September 2020
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Preinfalk, Bernd |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Komponist und Musiker |
| GEBURTSDATUM | 16. November 1966 |
| GEBURTSORT | Freistadt |