Beiting bzw. Beshbaliq (chinesisch北庭故城遗址, PinyinBěitíng gùchéng yízhǐ, auch Beshbalik oder Tíngzhōu) ist eine alte Ruinenstadt, die bis auf die Zeit der Han-Dynastie zurückgeht.
702 errichtete die chinesischeTang-Dynastie hier das „Beiting-Protektorat“, das 790 von den Tibetern erobert wurde. Im frühen 9. Jahrhundert herrschten die Tibeter in der Stadt.
Die Uiguren haben Beshbalik ab den 790er-Jahren bis 821 beherrscht.[2]
Ab 856 kamen weitere Uiguren, die nach dem Untergang ihres Kaganats nach Westen wanderten und ab 866 die Herrschaft in der Region übernahmen.[3]
Zhongguo shehui kexueyuan Kaogu yanjiusuo (Hrsg.): Beiting Gaochang Huihu Fosi yizhi 北庭高昌回鶻佛寺遺址 [Ruins of a Buddhist temple of the Khoco Uighur period at the ancient city of Beiting]. Shenyang: Liaoning meishu chubanshe 1991, ISBN 7-5314-0873-2 (Kaoguxue zhuankan)