Barusa
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Barusa | ||||||||||||
| Pati & Yeo, 2022 |
Barusa ist eine Gattung der Krabben innerhalb der Familie Gecarcinucidae mit fünf Arten.[1] Es handelt sich um Süßwasserkrabben, die in Indien weit verbreitet sind, jedoch nicht östlich der Westghats vorkommen.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Carapax ist oval, breiter als lang und relativ flach. Der vordere Seitenrand ist schwach kammartig. Der Stirnrand ist breit, das Stirndreieck hat nur einen rückenseitigen Rand und ist damit unvollständig. Die epigastrischen Kämme sind gut entwickelt, die Grenzfurche zu den postorbitalen Kämmen ist aber kaum auszumachen. Die postorbitalen Kämme sind ebenfalls gut entwickelt und reichen nicht bis zum Epibranchialzahn. Das äußere Augeneck ist dreieckig, sein Außenrand nur 1,5- bis 2-mal länger als der innere. Der Epibranchialzahn ist relativ klein, stumpf, weist eine kleine Kerbe auf und erhebt sich über das Niveau der postorbitalen Kämme. Die Halsfurchen sind tief, relativ kurz und reichen nicht bis auf Höhe der postorbitalen Kämme. Die subhepatische Region ist glatt. Die Antennen sind relativ kurz, nur etwa halb so lang wie der Augenstiel. Der Exopodit des dritten Maxillipeden trägt eine gut entwickelte Geißel, die etwa so lang wie der Merus breit ist.[2]
Die Scherenbeine sind asymmetrisch, die Hand der größeren Schere (Chela) ist so lang wie hoch. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten S2 und S3 ist bei Männchen tief und schmal, die zwischen S3/S4 ist nicht oder allenfalls als kurze seitliche Einziehungen sichtbar. Die Naht S7/S8 weist einen Querkamm auf, der die mittige Längslinie unterbricht. Die Sternopleonalhöhle der Männchen erstreckt sich bis auf Höhe des Vorderrands der Coxae der Scherenbeine. Das Pleon der Männchen ist breit und dreieckig, der sechste Somit ist trapezförmig und relativ breit. Das erste Gonopodium ist relativ lang. Seine Spitze reicht über die Naht S5/S6 hinaus. Sein Endsegment ist relativ lang, es hat 70 bis 80 % der Länge des vorletzten Glieds. Das zweite Gonopodium ist deutlich kürzer als das erste, es hat zwischen 40 und 60 % der Länge des ersten Gonopodiums. Sein Endsegment ist mit 10 bis 20 % der Länge des Grundglieds ausgesprochen kurz.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Gattung gehören folgende Arten:[1]
- Barusa choprai (Mandal, Mitra, Laskar, Adimalla & Jaiswal, 2022)
- Barusa gracillima Pati & Yeo, 2022
- Barusa guerini (H. Milne Edwards, 1854)
- Barusa mccanni (Chopra & Das, 1935)
- Barusa obesa Pati & Yeo, 2022
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Barusa Pati & Yeo, 2022. In: marinespecies.org. Abgerufen am 11. August 2026 (englisch).
- 1 2 3 Sameer K. Pati, Darren C. J. Yeo: A taxonomic revision of the freshwater crab genus Barytelphusa Alcock, 1909 (Decapoda: Brachyura: Gecarcinucidae), with descriptions of a new genus and three new species. In: Journal of Crustacean Biology. Band 42, Nr. 1, 2022, S. ruab083, doi:10.1093/jcbiol/ruab083 (englisch).