Zum Inhalt springen

Barförde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Barförde
Gemeinde Hittbergen
Koordinaten: 53° 22′ N, 10° 37′ OKoordinaten: 53° 22′ 0″ N, 10° 37′ 23″ O
Fläche: 4,5 km²[1]
Einwohner: 148[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 21522
Vorwahl: 04139
Barförde (Niedersachsen)
Barförde (Niedersachsen)
Lage von Barförde in Niedersachsen

Barförde ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Hittbergen im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Barförde eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Hittbergen gehört zur Samtgemeinde Scharnebeck.

Barförde ist ein kleines Dorf am Südufer der Elbe und liegt etwa drei Kilometer nordöstlich von Hittbergen.

Hofgebäude Barförder Elbdeich 5
Hofgebäude Barförder Elbdeich 9

Barförde gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Lauenburg im Kurfürstentum Hannover.[2] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Bardowick im Departement der Elbmündung.[3] 1814 fiel Barförde an Hannover zurück und gehörte dort zunächst zum Amt Artlenburg und ab 1859 zum Amt Lüne, das ab 1862 Amt Lüneburg hieß.[4] 1867 fiel Barförde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Lüneburg.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Barförde am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Hittbergen.[5]

Einwohnerentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr Einwohner Quelle
1812126[3]
1845172[6]
1871187[7]
1885190[8]
1895175[9]
1905156[10]
1925185[11]
1939120[11]
1950246[12]
1961146[12]
1970113[12]

Bau- und Bodendenkmale

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Hofgebäude am Barförder Elbdeich stehen unter Denkmalschutz. Der Elbdeich im Bereich von Barförde ist ein geschütztes Bodendenkmal.

Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsfeuerwehr Barförde hat ihr Gerätehaus am Barförder Elbdeich 26.[13]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Barförde
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. 1 2 Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813 (google.de).
  4. ↑ Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Volkszählung 1905
  11. 1 2 Michael Rademacher: Lueneburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  13. ↑ Webseite der Ortsfeuerwehr Barförde