Am 26. Dezember 1899 wurde der Darlehenskassenverein Rechtmehring mit der Eintragung in das Genossenschaftsregister des Amtsgericht Haag in Oberbayern gegründet. 1901 erfolgte die Gründung des Darlehenskassenvereins Rieden mit dem Sitz in Rieden und im Jahr 1907 die Gründung des Darlehenskassenvereins Albaching mit dem Sitz in Albaching. Die Darlehenskassenvereine wurden 1935 in Spar- und Darlehenskassen und 1952 in Raiffeisenkassen umbenannt.
Das erste eigene Bankgebäude wurde 1959 in Rechtmehring bezogen. Kurz darauf wurde erstmals die Bilanzsumme von 1 Million Mark überschritten.
Die Raiffeisenkasse Albaching eGmbH und die Raiffeisenkasse Rechtmehring eGmbH schlossen sich 1964 zur Raiffeisenbank Rechtmehring-Albaching eGmbH zusammen, die gemeinsame Bilanzsumme erreichte 2,6 Millionen Mark. 1977 folgte der Zusammenschluss der Raiffeisenbank Rechtmehring-Albaching eG mit der Raiffeisenbank Soyen eG mit dem Sitz in Soyen zur Raiffeisenbank Rechtmehring-Soyen-Albaching eG.
20 Jahre später überstieg die Bilanzsumme erstmals 100 Millionen Mark. Die Raiffeisenbank Rechtmehring-Soyen-Albaching eG feierte im Jahr 2000 ihr 100-jähriges Bestehen. Im darauffolgenden Jahr war die Eröffnung der neuen Geschäftsstelle in Wasserburg am Inn. Im Jahr 2004 kam es zur Umfirmierung in Raiffeisenbank RSA eG (RSA für „Rechtmehring-Soyen-Albaching“).
Im Jahr 2011 wurde in Keferloh eine weitere Filiale eröffnet, welche 2014 nach München verlegt wurde. 2020 firmierte die Bank auf Bankhaus RSA eG um.[4]
Ende Mai 2025 wurde bekannt, dass die Genossenschaftsbank in eine Schieflage geraten ist. Als Folge trat der bisherige Vorstand Alfred Pongratz zurück. Für ihn rückte Andreas Thalmeier, sein bisheriger Stellvertreter, nach.[5]
Ehemalige Aufsichtsräte des Bankhauses RSA aus Rechtmehring, Albaching und Soyen äußern scharfe Kritik am Genossenschaftsverband. Sie befürchten, dass das Geldinstitut gezielt in eine Fusion gedrängt werden soll.[6] Mit einem sechsseitigen Brief protestierten die Bürgermeister aus Rechtmehring, Soyen und Albaching gegen die Entwicklungen bei der RSA-Bank; Sebastian Linner, Thomas Weber und Rudolf Schreyer befürchten eine Fusion mit der VR-Bank Rosenheim.[7] In der Diskussion um die Zukunft des Bankhauses RSA hat sich Anfang September 2025 die „Interessengemeinschaft zur Rettung des Bankhauses RSA“ gegründet. Gründungsmitglieder sind unter anderem die Altbürgermeister Franz Sanftl aus Albaching und Karl Fischberger aus Soyen (beides zudem jahrzehntelange, ehemalige Aufsichtsratsmitglieder), Ex-Vorstand Markus Voglmaier sowie die Bürgermeister der Gemeinden Albaching, Rechtmehring und Soyen.[8] In der "Wasserburger Stimme" wurde am 4. September 2025 ein ausführlicher Bericht mit der Überschrift „Schämen uns für den Genossenschaftsverband“ unter Veröffentlichung wesentlicher Aussagen ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der RSA und mit starken Vorwürfen gegenüber dem bayerischen Genossenschaftsverband und der BaFin veröffentlicht. Dort hieß es: "Was hier mit unserer Bank getrieben wird, kann man nicht in Worten ausdrücken und macht uns nur noch fassungslos. Man kann es auch als perfekten Bankraub bezeichnen."[9]