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Balthasar Bergmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Balthasar Bergmann (* 14. Juni 1736 in Neuermühlen (damals Livland); † 17. Februar 1789 in Riga) war ein Jurist und deutsch-lettischer Staatsmann.

Bergmann besuchte zunächst die Fürstenschule in Weimar und studierte dann ab 1756 Jura an der Universität Jena. Ab 1761 war er Notar des Wendenschen Oberkirchenvorsteheramts und ab 1762 in St. Petersburg Auditeur bei den Pohlmannschen Kürassieren. 1763 war er Sekretär von Anton Wilhelm von L’Estocq. Von 1764 bis 1773 arbeitete er am Reichsjustizkollegium für die Liv- und Estländischen Rechtssachen und dann in Riga 1773–85 als Staatsanwalt. 1786 wurde er zum Hofrat ernannt: seit 1787 gehörte er zum römischen Reichsadel. Zeitweise gehörte ihm der Bersehof, der heute Teil der lettischen Gemeinde Bērzmuiža (deutsch: Jürgensburg) ist.

  • Dissertatio Philosophica De Exspectatione Casuum Similium, 1756
  • Lieflänischer Adreß- und Post-Calender auf 1784
  • Lief- und Ehstländischer Staats- und Adreß-Calender auf 1785