Bahnhof Berlin-Rudow

Der Bahnhof Rudow, später Bahnhof Berlin-Rudow, war ein Personen- und Güterbahnhof im Berliner Ortsteil Rudow.
Am 27. September 1900 wurde der Bahnhof von der Rixdorf-Mittenwalder Eisenbahn (später Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn, NME) als Bestandteil der seinerzeit neu erbauten Strecke Rixdorf – Mittenwalde eröffnet.
Während der Berlin-Blockade wurde die Streckenführung im Jahr 1948 an der Stadtgrenze unterbrochen, der Bahnhof Rudow wurde dadurch zum Endbahnhof für den Güterverkehr. Der Personenverkehr fuhr bis zum Haltepunkt Rudow Süd. Dieser trug später den Namen Stadtgrenze. Ein weiterer Haltepunkt für den Personenverkehr war Rudow West, nördlich gelegen vom Bahnhof Rudow. Ungefähr an seiner Stelle befindet sich die heutige Betriebsstelle Rudow Nord.
Der Personenverkehr auf der Strecke wurde am 1. Mai 1955 eingestellt, der Güterverkehr im Jahr 1982. Danach wurde die Strecke im Bereich des Bahnhofs abgebaut.
Der Bahnhof befand sich an der Bahnhofstraße (heute: Groß-Ziethener Chaussee)/Ecke Klein-Ziethener Weg (heute: Rhodeländerweg). Das Bahnhofsgebäude wurde bis 2025 gewerblich genutzt; im April 2026 wurde es abgerissen. Im Personenverkehr ist Rudow seit 1972 mit der Berliner U-Bahn zu erreichen. Der U-Bahnhof Rudow liegt 500 Meter vom NME-Bahnhof entfernt.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der Bahnhof Rudow auf einem Stadtplan von 1955 auf blocksignal.de.
- Fotos vom Bahnhof Rudow damals und heute (4., 5. und 6. Foto von unten) auf biuub.de.
Koordinaten: 52° 24′ 47″ N, 13° 29′ 26″ O