Zeichnung der BEB IIIa324.391, Ansicht von rechts (Lokführerseite) vorne
Die von der BEB beschafften 98 Stück Güterzuglokomotiven der Bauart C wurden von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik und von der Lokomotivfabrik der WRB in den Jahren 1887 bis 1907 geliefert. Sie wurden als BEBIIIa eingeordnet und bekamen die Betriebsnummern 180–277. Es gab leichte Unterschiede bei den technischen Daten, vor allem in Bezug auf die Kesseldimensionen und das Achsgewicht. Die in der Tabelle angegebenen Daten stehen für die Nummern 180–218, 219–271 und 272–277.
Nach der Verstaatlichung 1923 kamen noch 96 Maschinen zu den Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD), die ihnen die Reihenbezeichnung324.3 gab. Bei der Deutschen Reichsbahn erhielten sie 1939 die Baureihenbezeichnung 53.75.
Die 1891 gebaute Lokomotive 216 (Rahmen und Kessel: 3521, Wiener Neustadt, Tender: 1064, Ringhoffer) kam 1939 als ČSD 324.335 zur Deutschen Reichsbahn und erhielt die Nummer 53 7510. Sie wurde während des Zweiten Weltkrieges nach Dänemark gebracht und war gegen Kriegsende am 5. Mai 1945 im Freihafen Kopenhagen abgestellt. Die Lokomotive wurde den Dänischen Staatsbahnen (DSB) überlassen. Diese setzten die Lok ab 1946 als Zugvorheizanlage im Fährhafen Korsør ein. Sie blieb bis 1959 im Einsatz.[1] Die Lokomotive wurde am 26. Oktober 1960 zum Verkauf zur Verschrottung freigegeben.[2]
↑J. Steffensen, G. Wienecke, A. Gregersen:DANSKE STATSBANER'S DAMPLOKOMOTIVER 1847–1959. 53 7510. Hrsg.: Dansk Lokomotivmands Forening. København 1959, S.2,46 (dänisch).
↑Schreiben des Ministeriet for offentlige arbejder, Generaldirektoratet for statsbanerne, Salg af udrangerede damplokomotiver, 20. Oktober 1960, dänisch