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Azoxybenzol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Azoxybenzol
Allgemeines
Name Azoxybenzol
Andere Namen
  • Azoxybenzene
  • Azoxydibenzol
  • Diphenyldiazin-1-oxid
  • Fenazox
  • Fentoxan
Summenformel C12H10N2O
Kurzbeschreibung

orangefarbener Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 495-48-7
EG-Nummer 207-802-1
ECHA-InfoCard 100.007.094
PubChem 10316
Wikidata Q5715108
Eigenschaften
Molare Masse 198,22 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,16 g·cm−3 (20 °C)[1]

Schmelzpunkt
  • 36 °C (trans-Azoxybenzol)[1]
  • 87 °C (cis-Azoxybenzol)[1]
Siedepunkt

Zersetzung zu nitrosen Gasen[1]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[2] ggf. erweitert[1]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​332
P: 261​‐​264​‐​271​‐​301+312​‐​304+340+312​‐​501[1]
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Azoxybenzol ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Azobenzole. Der brennbare, wasserunlösliche Feststoff wurde seit 1974 von Fahlberg-List hergestellt. Er war bis 1992 in der DDR unter dem Handelsnamen Falivaron als Wirkstoff gegen Varroamilben zugelassen.

Gewinnung und Darstellung

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Azoxybenzol kann durch Reaktion von Nitrobenzol mit einem Reduktionsmittel (z. B. Arsen(III)-oxid, Glucose oder Methanol) und Natronlauge hergestellt werden. Alternativ kann auch N-Phenylhydroxylamin oxidiert werden.[3]

Die mittels DSC bestimmte Zersetzungswärme beträgt −258 kJ·mol−1 bzw. −1303 kJ·kg−1.[4]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Eintrag zu Azoxybenzol in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 10. Januar 2025. (JavaScript erforderlich)
  2. ↑ Eintrag zu Azoxybenzene in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 1. August 2016. Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.
  3. ↑ Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-8155-1853-6, S. 998 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Grewer, T.; Klais, O.: Exotherme Zersetzung - Untersuchungen der charakteristischen Stoffeigenschaften, VDI-Verlag, Schriftenreihe "Humanisierung des Arbeitslebens", Band 84, Düsseldorf 1988, ISBN 3-18-400855-X, S. 9.