Augusta National
| Augusta National | ||||||||
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Loch 10 während des Masters-Turniers | ||||||||
| Platzdaten | ||||||||
| Koordinaten: | 33° 30′ 0″ N, 82° 1′ 20″ W | |||||||
| Bespielbar seit: | 1933 | |||||||
| Architekt: | Alister MacKenzie | |||||||
| Erweiterungen: |
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| Par: | 72 | |||||||
| Länge: | 7290 Yards | |||||||
| Charakter: | Parkland | |||||||
| Hole | Name | Meter | Par | Hole | Name | Meter | Par | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Tea Olive | 407 | 4 | 10 | Camellia | 453 | 4 | |
| 2 | Pink Dogwood | 535 | 5 | 11 | White Dogwood | 475 | 4 | |
| 3 | Flowering Peach | 320 | 4 | 12 | Golden Bell | 142 | 3 | |
| 4 | Flowering Crab Apple | 219 | 3 | 13 | Azalea | 498 | 5 | |
| 5 | Magnolia | 453 | 4 | 14 | Chinese Fir | 402 | 4 | |
| 6 | Juniper | 165 | 3 | 15 | Firethorn | 503 | 5 | |
| 7 | Pampas | 411 | 4 | 16 | Redbud | 155 | 3 | |
| 8 | Yellow Jasmine | 521 | 5 | 17 | Nandina | 402 | 4 | |
| 9 | Carolina Cherry | 421 | 4 | 18 | Holly | 425 | 4 | |
| Front | 3452 | 36 | Back | 3455 | 36 | |||
| Gesamt | 6907 | 72 | ||||||
Golferische Aspekte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Charakter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die vielen Umbauten und Erweiterungen des Platzes werden kontrovers diskutiert. Einige Kritiker vertreten den Standpunkt, der ursprüngliche Charakter, wie ihn Bobby Jones und Alister MacKenzie vorsahen, sei für immer verloren. Insbesondere das „Ground Game“, also das flache Spiel über den Boden, sei durch Einführung diverser Hindernisse keine wirkliche Option mehr. Golfplätze wie der Old Course in St Andrews hätten den Angriffen der immer weiter schlagenden Profigolfer besser standgehalten, da man dort weiterhin auf das Ground Game angewiesen ist. Befürworter der Veränderungen von Augusta National bringen das Ground Game mit einem zu hohen Glücksfaktor in Verbindung, der verspringenden Bällen geschuldet sei. Der beste Golfer solle gewinnen und die Siegerliste des Masters beweise gerade auch im Vergleich mit den anderen Major-Turnieren, dass dieses Ziel Jahr für Jahr erreicht würde.
Bobby Jones selbst hatte folgende Vorstellung: „Die Hauptidee war, die bestmögliche Annäherung an britisches Links Golf nach Georgia zu bringen. Der Platz sollte Ausdruck meiner Ideale in der Golfarchitektur sein.“
Diese Ideale beschrieb er so:
- Die größtmögliche Zahl an Spielern soll sich daran erfreuen.
- Strategisches Denken und Spielfertigkeit werden gefordert.
- Der durchschnittliche Spieler muss eine Chance haben, während vom Experten das Äußerste verlangt wird.
- Alle natürlichen Gegebenheiten müssen erhalten bleiben.
Im Ergebnis wurde Augusta National zu einem recht hügeligen Golfplatz, dessen breite Fairways sich durch einen Kiefernwald winden. Durch die vielen Anpflanzungen erhält der Platz den Charakter eines Landschaftsgartens, auch ist jede der 18 Spielbahnen nach einem dort vorkommenden Gewächs benannt. Neben einigen Wasserhindernissen erschweren auch einzeln stehende Bäume das Spiel, dafür gibt es verhältnismäßig wenige Bunker. Die größte Schwierigkeit sind jedoch die ondulierten und extrem schnellen Grüns, die zumeist nur an genau einer Stelle angespielt werden können, ohne dass der Ball wieder vom Grün (und womöglich ins Wasser) rollt.
Besondere Landmarken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eisenhower Tree
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Weihrauch-Kiefer stand auf dem 17. Fairway, ungefähr in Drive-Länge für Amateure. Präsident Dwight D. Eisenhower schlug seinen Ball so oft in diesen Baum, dass er offiziell dessen Entfernung beantragte. Der Antrag wurde negativ beschieden, jedoch erhielt der Baum seinen Namen. Der Baum wurde im Februar 2014 entfernt, nachdem er während eines Eissturms stark beschädigt wurde.[2]
Ike's Pond
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bau dieses Sees als Reservoir für die Wasserhindernisse des Golfplatzes geht ebenfalls auf „Ike“ Eisenhower zurück. Er entdeckte bei einem Spaziergang im umgebenden Wald eine geeignete Stelle für einen Damm.
Rae's Creek
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der durch den Golfplatz fließende Bach, der an den Löchern 11–13 ins Spiel kommt, wurde nach John Rae, einem frühen Siedler in der Gegend, benannt.
Amen Corner
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diesen Namen gab der Golfjournalist Herbert Warren Wind 1958 der Strecke von der zweiten Hälfte des 11. Loches bis zur ersten Hälfte des 13. Loches. Hier hatten sich die entscheidenden Momente des Masters abgespielt, das am Ende, nach einer viel diskutierten Regelauslegung, von Arnold Palmer gewonnen wurde. Auf der Suche nach einer hinlänglich dramatischen Bezeichnung bediente er sich bei einer alten Jazz-Aufnahme namens „Shouting at Amen Corner“. Heute wird der Begriff symbolisch für jeden als entscheidend geltenden Abschnitt eines Golfplatzes verwendet.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ https://web.archive.org/web/20140821062129/http://www.augusta.com/stories/2006/04/03/mas_75606.shtml
- ↑ Augusta verliert Ike's Tree auf golf.de ( vom 2. Mai 2014 im Internet Archive) abgerufen am 30. April 2014




