Der Atoudaï entsteht durch die Vereinigung der Trockentäler Assakanane und Solomi.[2] In der Nähe seines Ursprungs befindet sich die Nationalstraße 11, die über eine Länge von 980,9 Kilometer die Staatsgrenze zu Algerien im Norden mit der Staatsgrenze zu Nigeria im Süden verbindet.[3] Er verläuft grob von Osten nach Westen.[2] Die ersten Uferorte sind Fiday und Inguéfane am linken Ufer in der Gemeinde Tchirozérine,[4] gefolgt von Sikeret am linken Ufer in der Gemeinde Dannet.[5] In weiterer Folge erhebt sich südlich des Tals der 553m hohe Berg Azouza.[2] In der Nähe der Siedlung Tiggar in der Gemeinde Ingall[6] mündet der Atoudaï schließlich rechtsseitig in das Trockental Irhazer wan Agadez.
Das Einzugsgebiet des Atoudaï erstreckt sich über eine Fläche von etwa 6700km².[1] Es herrscht das Klima der Sahara vor, mit einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge von unter 200mm.[7]
↑Damien Hauswirth, Hassane Yayé, Abdoulaye Sambo Soumaila, Badamassi Djariri, Issaka Lona, Malam Boukar Abba:Appui à la formulation concertée de la SPN2A pour la République du Niger. Identification et évaluation des options d’agriculture intelligente face au climat prioritaires pour l’adaptation face aux changements climatiques au Niger. Volume 2: Annexes. Ministère de l’Environnement, de la Salubrité Urbaine et du Développement Durable / Ministère de l’Agriculture et de l’Elevage / Conseil National de l’Environnement pour un Développement Durable / Haut-Commissariat à l’Initiative 3N / AFD / Facilité Adapt’Action / Baastel – BRL – ONFI, Niamey / Brüssel 2020, S.7 (spn2a.org[PDF; abgerufen am 29.Oktober 2026]).